Griechen im Ausnahmezustand

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Die Griechen kommen nicht zur Ruhe. An allen Fronten kämpfen sie, mal gegen den strengen Zeitplan der EU, dann gegen das Ende der Geduld ihrer Gläubiger aber auch gegen die eigene Regierung.

(fw/ck) Mit einem 24-stündigen Streik versuchen die Griechen die politischen Entscheider unter Druck zu setzten. Die Auswirkungen sind überall spürbar. Nicht nur das keine Fähren fahren, auch die Ärzte in den Krankenhäusern nehmen sich nur den Notfällen an. Zudem bleiben die Schulen heute geschlossen. Zum Streik aufgerufen hatten die beiden größten Gewerkschaftsverbände des Landes. Damit wird der Unmut gegen die Maßnahmen, die heute von der Regierung beschlossen werden sollen, offenkundig. Auf der Agenda stehen u.a. die Senkung des Mindestlohns oder die Streichung von Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie der Abbau von 15.000 Stellen im öffentlichen Dienst. Alle diese Reformen werden von der EU erwartet, sonst fließt kein Geld mehr, was bedeuten würde, dass die Griechen Ende März zahlungsunfähig wären.