Gothaer baut Cyber-Schutz aus

Foto: © Sikov - stock.adobe.com

Digitalisierung macht für Unternehmen das das Leben leichter – bringt aber auch neue Gefahren. Die Gothaer hat nun ihre Cyber-Versicherung überarbeitet und bietet zahlreiche Neurungen.

Die Angst vor Cyber-Angriffen ist bei KMU weit verbreitet, doch viele von ihnen haben keine Absicherung dafür, wie die im Frühjahr veröffentlichte KMU-Studie der Gothaer zeigt (finanzwelt berichtete). Da Unternehmen durch Cyber-Angriffe existenziellen Schaden erleiden können, ist es für diese in jedem Fall ratsam, über einen entsprechenden Versicherungsschutz zu verfügen. Einen solchen bietet auch die Gothaer an, die ihre Cyber-Produkt nun grundlegend überarbeitet hat. So bietet der Cyber-Schutz des Kölner Versicherers nun auch folgende Komponenten.

–        Kostenübernahme des Hardware-Austauschs
–        Regulierung von Sachschäden an Fertigungserzeugnissen aufgrund eines Hacker-Angriffs
–        Übernahme der Betriebsunterbrechungskosten bei vorsorglicher Systemabschaltung
–        Übernahme der anfallenden Mehrkosten bei einer Betriebsunterbrechung
–        Kostenübernahme ohne Selbstbeteiligung für sicherheitstechnische Dienstleistungen – auch, wenn sich ein Vorfall nicht bestätigt
–        Kostenübernahme für Verbesserungsempfehlungen durch einen externen Dienstleister (nicht Umsetzung)
–        Erweiterung der Rückwärtsversicherung (von 12 auf 24 Monate)
–        Erweiterung der Nachmeldefrist (von 24 auf 36 Monate)
–        Verlängerung der Haftzeit bei einer Betriebsunterbrechung (von 3 auf 6 Monate) (ahu)