GORE feiert erfolgreiches Börsendebüt

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Die GORE German Office Real Estate AG hat heute ihren erfolgreichen Börsenstart im Freiverkehr der Börse München im Handelssegment m:access gefeiert. Der Immobilieninvestor vermeldet eine Marktkapitalisierung von rund 93 Millionen Euro. Trotz Politischer Unsicherheiten und deutscher Konjunkturschwäche blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft.

Beim gelungenen Debüt auf dem Münchner Parkett sind seit heute sämtliche 15.050.000 auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag an der Börse notiert. Der erste Kurs der GORE-Aktie lag bei 6,20 Euro – und könnte bei den Marktaussichten noch steigen. Denn die Nachfrage nach Büroimmobilien in Deutschland hält an. Vor allem deutsche Städte zeigten sich dieses Jahr von der abkühlenden Wirtschaft vollkommen unbeeindruckt. Allein im dritten Quartal wurden rund 22 Milliarden Euro in deutsche Büroimmobilien investiert. Dabei handelt es sich laut Experten von BNP Paribas Real Estate sogar um das zweitbeste jemals registrierte Transaktionsvolumen in einem Quartal!

Vorsprung durch Asset-Management

Dies ist ein ideales Marktumfeld für GORE, da sich das frisch gelistete Unternehmen auf Gewerbeimmobilien vornehmlich in deutschen Ballungszentren konzentriert. Der Fokus liegt auf Volumina von bis zu 15 Millionen Euro pro Transaktion, bei Einzelobjekten auch größer. Dabei bevorzugt GORE in Zusammenarbeit mit etablierten Partnern vor allem Off-Market Transaktionen.

Denn in diesem Bereich profitiert der Immobilieninvestor vom weitreichenden Immobilien- und Bankennetzwerk seines Asset-Managers publity AG. So ergeben sich oft Möglichkeiten, Objekte unter Marktwert zu akquirieren. Das Ziel lautet dann, Wertpotenziale durch effizientes Asset-Management zu heben.

Attraktiver Büroimmobilienmarkt

Teil des Geschäftsmodells von GORE sind außerdem Objektveräußerungen zur Realisierung der entsprechenden Werte. Denn in der Größenklasse für Immobilieninvestitionen mit einem Volumen bis zu 15 Mio. Euro herrscht unterdurchschnittliche Konkurrenz auf der Käuferseite. Die Objekte sind nämlich für viele institutionelle und internationale Investoren schlicht zu klein und für private Investoren oft zu groß.

Ein weiterer günstiger Faktor für GORE ist der unverminderte Leerstandsrückgang auf dem Büroimmobilienmarkt. So klettern die Mietpreise trotz gesteigerter Bauaktivität weiter nach oben und erhöhen die Attraktivität der Assetklasse Büro für Investoren, so die Experten von CBRE. Kein Wunder, dass Jörg Reinhardt, CEO von GORE, positiv gestimmt in die Zukunft schaut: „Unsere Pipeline ist prall gefüllt. In Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Transaktionspartnern wollen wir unser Portfolio in den kommenden Jahren weiter ausbauen und den Immobilienbestand dabei vervielfachen.” (fw)