GHV verbindet Tierhaltung und Digitalisierung

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Mit Haustieren beschäftigt sich der Mensch schon seit tausenden von Jahren, mit digitaler Technik erst seit relativ kurzer Zeit. Dass beides miteinander vereinbar ist beweist nun die GHV, die sich als Versicherungsmanufaktur neu aufstellt.  

Sowohl bei Haus- als auch bei Nutztieren wird die Digitalisierung in vielerlei Hinsicht genutzt. So können Landwirte auf Knopfdruck im Kuhstall die Milchproduktion ablesen oder Futtermittel im Stall digital steuern. Auch die Düngemittelabgabe auf dem Feld kann mit dem Smartphone eingestellt werden. Auf der anderen Seite sind vor allem Hunde-, Katzen- und Pferdehalter intensiv digital unterwegs und nutzen sehr aktiv soziale Netzwerke, wo sie Bilder ihrer vierbeinigen Lieblinge teilen oder sich mit anderen Besitzern über Probleme mit diesen austauschen. „Ein Drittel der über 34 Millionen deutschen Heimtierhalter sind unter 40 Jahre alt. Das birgt ein großes Potenzial, das wir mit unseren Produkten am einfachsten über digitale Kanäle erreichen“, erklärt Hans-Gerd Coenen, Vorstandsvorsitzender der GHV Versicherung, die nun auch die Markenbezeichnung „Manufaktur“ im Namen trägt. Der Versicherer versteht sich auch deshalb als Manufaktur, weil das Geschäft des Nischenversicherers ein beratungsintensives Feld ist. So ist nicht nur versicherungstechnisches Fachwissen gefragt, sondern auch ein tiefes Verständnis in landwirtschaftlichen Betrieben erforderlich, schließlich kommen die gewerblichen Kunden der GHV aus der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Gartenbau.

„Für uns stellt sich bei der Digitalisierung nicht die Frage, ob wir sie im traditionellen Versicherungsgeschäft für notwendig halten, sondern wie schnell wir sie in allen Bereichen des Unternehmens umsetzen können“, erklärt Hans-Gerd Coenen. „Persönliche Kundengespräche sind aber auch digital möglich. Mit Videoberatungen werden mühelos geografische Hürden überwunden. Der technische Fortschritt eröffnet uns viele Möglichkeiten, die wir als GHV künftig nutzen werden, um nah am Kunden zu sein, zu beraten und Hilfestellung geben – gerade in Krisenzeiten wie durch die Corona-Pandemie.“