Gewappnet gegen Stolpersteine beim Hausbau

Auf dem Weg zum Eigenheim liegt so mancher Stolperstein im Weg ©digital-fineart fotolia.com

Der Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu wohnen, sollte gut geplant sein, denn hier lauern einige Stolpersteine. Mit Baufi24.de kann ist eine Nachberechnung der Finanzierung einfach und bequem möglich.

Die historisch niedrigen Bauzinsen locken immer mehr Deutsche in die eigenen vier Wände. Allerdings werden nach wie vor häufig die gleichen Fehler begangen: „Planungs- und kalkulatorische Fehler können für Bauherren sehr teuer werden. Gerade zur jetzigen Zeit des Zinstiefs muss besonders gut geplant werden“, weiß Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de. Die häufigsten Fehleinschätzungen treten bei folgenden Themen auf.

Das Kapital

Bereits bevor man sich sein zukünftiges Zuhause suche, sollte man genau festlegen, wie viel Geld dafür zur Verfügung steht. Neben dem verfügbaren Einkommen sind dabei auch die Fixausgaben einzurechnen, die nach dem Einzug ins Eigenheim anfallen. Um nicht in finanzielle Nöte zu geraten, sollte deshalb gerade bei den Ausgaben lieber zu viel als zu wenig einkalkuliert werden, da man auch neben dem Haus noch weitere Ausgaben hat, wie beispielsweise eine teure Autoreparatur oder Urlaubsreisen. Ein guter Anhaltspunkt für die Kalkulation bietet die aktuelle Kaltmiete. Wer sich diesen Betrag problemlos auch bei steigenden Zinsen leisten kann, wird eine vergleichbare Darlehensrate bedienen können.

Richtige Kombination aus Zins und Tilgung

Eine hohe Tilgung verkürzt die Rückzahlungsdauer und eine lange Zinsbindung schafft Planungssicherheit. „In Niedrigzinszeiten sollten Bauherren eine möglichst hohe Tilgung sowie lange Zinsbindung anstreben. Dann rückt die schuldenfreie Zeit meist deutlich näher“, rät Scharfenorth. Wenn die Zinsen hingegen höher sind, ist es günstiger eine kurze Zinsbindung zu vereinbaren. Somit könnten Bauherren zur Anschlussfinanzierung von einem gesunkenen Zinssatz profitieren.

Beratung und Vergleich

Die Entscheidung über die richtige Finanzierung kann am besten dann getroffen werden, wenn mehrere Finanzierungsmöglichkeiten verglichen werden können. Idealerweise arbeiten Berater dabei provisionsfrei und sind nicht an bestimmte Banken gebunden. „Nur wer mit denselben Daten exakt vergleicht, kann auch das passendste Angebot identifizieren“, erklärt Scharfenorth. Der Vergleich kann sowohl über unabhängige Finanzierungsberater als auch über Webportale wie Baufi24.de erfolgen.

 Vergessene Kosten

Damit der Traum vom Eigenheim nicht zum finanziellen Alptraum wird, ist es wichtig, alle Kosten in die Kalkulation mit einzubeziehen. Neben der Bausumme gehören dazu noch Gebühren, Steuern und Einrichtungskosten. Daneben muss man auch bedenken, dass man eine gewisse Zeit lang zwar für das neue Zuhause zahlen, aber noch nicht darin wohnen kann und somit eine Doppelbelastung durch Miete für die alte Wohnung und Zinsen für das neue Haus anfallen. Auch Kosten für den Gartenbau dürfen in der Kalkulation nicht unter den Tisch fallen. Jedoch werden diese Kosten von Bauherren oft als zu niedrig kalkuliert. Auch fortlaufende Instandhaltungskosten werden oft nicht berücksichtigt

Reserve

“Wer keinen Spielraum hat, den kann Außerplanmäßiges schnell aus der Bahn werfen. Für unvorhersehbare Ereignisse sollte immer eine ausreichend große finanzielle Reserve eingeplant werden“, empfiehlt Scharfenorth. Ob erste Reparaturen oder längere Mietzahlungen durch Bauverzögerungen, ohne Rücklage kann die Kalkulation schnell durcheinander geraten.

Muskelhypothek

Viele Bauherren überschätzen sich bei den geplanten Eigenleistungen. Gründe, dass der Bau doch nicht so schnell voran geht wie geplant, sind fehlende Zeit, mangelnde Fachkenntnis oder gesundheitliche Einschränkungen. Eine dann fällige Nachfinanzierung kann sehr kostspielig werden. Mit dem Baufinanzierungsrechner von Baufi24.de können die anfallenden Kosten einfach und schnell berechnet werden. (ah)

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