Getsafe macht nächsten Schritt…

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… und beantragt eine BaFin-Lizenz. Damit will das InsurTech neue Produkte und Innovationen für Kunden schneller vorantreiben. Die Corona-Krise macht sich beim Heidelberger Unternehmen bislang nicht negativ bemerkbar – im Gegenteil.

Gestsafe verfolgt das Ziele, einen führenden Digitalversicherer aufzubauen und nutzt hierzu moderne Technologie und einen Plattformansatz. Dank selbst entwickelter IT kann das Unternehmen differenzierte Produkte für unterschiedliche Lebensphasen und Märkte unter einer Marke und mit einer konsistenten Nutzererfahrung bündeln. Gleichzeitig wird mit unterschiedlichen Erst- und Rückversicherern zusammengearbeitet. Im Aufsichtsrat sitzen u.a. mit Gerhard Frieg (früher Vorstand bei MLP und der Zurich-Gruppe) sowie Ulrich Rosenbaum (früher Talanx Gruppe) erfahrene Manager aus Industrie und Wissenschaft.

Damit es im Bereich Schaden- und Unfallversicherung künftig als eigenständiger Risikoträger agieren kann, hat das InsurTech im Februar bei der BaFin eine Lizenz nach § 9 des Versicherungsaufsichtsgesetzes beantragt. “Wir wollen möglichst schnell 80 bis 90 % aller Bedarfe unserer Kunden decken. Getsafe steht für eine ganzheitliche Lösung, die jeden Lebensbereich abdeckt – nicht für einzelne Produkte. Die eigene Lizenz ist daher ein Teil der Gesamtstrategie, um innovative Ansätze im Underwriting und der Schadensregulierung sowie weitere Produkte für Kunden noch schneller umsetzen zu können”, erklärt CEO und Gründer Christian Wiens. “Für uns war es in der Anfangsphase wichtig, schnell in den Markt einzutreten, und Erfahrungen zu sammeln, anstatt im Lizenzierungsprozess wertvolle Zeit zu verlieren. Nun haben wir Markttauglichkeit und Erfolg unseres Geschäftsmodells bewiesen und gehen mit dem BaFin-Antrag den nächsten Schritt, um die Langfristigkeit und Nachhaltigkeit unseres Geschäfts zu unterstreichen.“ Derzeit führt Gestsafe Gespräche mit möglichen Rückversicheren.

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