“Gerade in diesen Zeiten sind wir sehr dankbar dafür”

Ulrike Hanisch, Vorstand des Campus Instituts / Foto: © Campus Institut

In gewisser Weise trifft uns die Corona-Krise zu einer guten Zeit – nämlich in der digitalen Zeit. So können viele Dinge, die eigentlich in der “normalen” Welt erledigt werden, nun einfach in die virtuelle Welt ausgelagert werden. Wie das CAMPUS INSTITUT dies macht und warum die aktuelle Lage diesbezüglich sogar eine Chance sein kann, darüber sprachen wir mit Vorstand Ulrike Hanisch.

finanzwelt: Guten Tag Frau Hanisch, überall an den Hochschulen beginnt zurzeit das Sommersemester – durch die Corona-Krise ist das in den letzten Wochen deutlich erschwert worden. Wie gehen Sie am CAMPUS INSTITUT damit um?

Ulrike Hanisch: Glücklicherweise konnten wir unsere Studienkonzepte vorübergehend so anpassen, dass die ersten Vorlesungen ersatzweise im Online-Format stattfinden. Aus anderen Bereichen haben wir am CAMPUS INSTITUT bereits viel Erfahrung mit Live-Webinaren, sodass die technische Infrastruktur dafür vorhanden ist. Ich möchte mich aber auch bei unseren Dozenten und bei den Studierenden ausdrücklich für deren Flexibilität bedanken. Das sind ungewöhnliche Zeiten und es ist wichtig anzuerkennen, dass jeder gerade einen zusätzlichen Beitrag dafür leistet, dass solch ein Studium trotzdem durchgeführt werden kann. Wir möchten dafür sorgen, dass die Studierenden trotz Corona ihren Abschluss in der vorgesehenen Zeit zu bestmöglichen Bedingungen erreichen.

finanzwelt: Wie kann man sich „online studieren“ beim CAMPUS INSTITUT vorstellen?

Hanisch: Uns ist es besonders wichtig, dass die hohe Qualität unserer Studiengänge auch im Online-Format erhalten bleibt. Deshalb gestalten wir die Webinare so interaktiv wie möglich. Alle Webinare finden live statt und die Teilnehmer können sich auch direkt zu Wort melden – entweder telefonisch oder über eine Chatfunktion. Ein weiterer Vorteil unserer Online-Formate ist, dass die Vorlesungen den Studierenden im Nachgang als Streaming zur Verfügung stehen, sozusagen zur Wiederholung und Vertiefung. Unsere Partner, die Hochschulen Schmalkalden und Koblenz, bieten den Studierenden außerdem kostenlos Zugang zu ihren umfangreichen Online-Bibliotheken an. Auch die Fachverlage, mit denen wir kooperieren, versorgen unsere Teilnehmer zurzeit mit diversen E-Books und digitale Nachschlagwerken. So stellen wir sicher, dass die Studierenden trotz geschlossener Bibliotheken auf relevante und vielfältige Fachinformationen zugreifen können.

Was die aktuelle Lage für den Studienalltag bedeutet und welche langfristigen Auswirkungen zu erwarten sind, lesen Sie auf Seite 2