Generation Mitte hat zunehmend Angst vor Einbruch

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Menschen in Deutschland zwischen 30 und 59 Jahren fürchten sich zunehmend vor Einbrüchen. Jeder Zehnte hat bereits persönlich Erfahrung mit einem Einbruch gemacht.

Eine repräsentative Umfrage des Allensbacher-Instituts ergab, dass 35 Prozent der Deutschen zwischen 30 und 59 Jahren Angst davor haben, Opfer eines Einbruchs zu werden. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr. Zudem gab jeder zehnte Befragte an, bereits selbst von einem Einbruch betroffen gewesen zu sein. Über 40 Prozent bekamen mit, dass bei Freunden oder Bekannten eingebrochen wurde. Trotz wachsender Angst ist die Mehrheit der Befragten jedoch der Überzeugung, dass Einbruchkriminalität wirksam bekämpft werden kann.

Im vergangenen Jahr wurde den deutschen Versicherern rund 160.000 Mal ein versicherter Wohnungseinbruch gemeldet, wodurch ein Gesamtschaden von 530 Millionen Euro entstand. In den letzten fünf Jahren hat die Zahl der Einbrüche um 30 Prozent und die Leistungen der Versicherer um 50 Prozent zugenommen.

Damit der Einbruchsschutz wirksam verbessert werden kann, fordert der GDV seit langem bundesweite Regelungen in den Bauvorschriften, mit denen Mindestanforderungen für neu eingebaute Fenster und Türen definiert werden. Einbruchhemmende Fenster und Türen werden in Deutschland bislang nicht standardmäßig eingebaut.

Besonders häufig geschehen Einbrüche in der dunklen Jahreszeit. Deshalb ist nicht zufällig der 30. Oktober Tag des Einbruchschutzes. Aus diesem Grund stellt der GDD umfangreiches Material zum Thema Einbruchsschutz zur Verfügung. (ah)

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