Generali-Verkauf wird konkreter

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Die geplante Übernahme des Generali-Exklusivvertriebes durch die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) wird konkreter. Dennoch sind noch einige Fragen offen.

Ende September wurde bekannt, dass die Deutsche Vermögensberatung den Exklusivvertrieb der Generali übernehmen wird. Nun wurde erstmals bekannt, wie das Geschäft über die Bühne gehen wird. Medienberichten zufolge können die Generali-Vermittler nun alle Produkte der AachenMünchener Leben, die bislang nur über die DVAG vermittelt wurde, ebenfalls verkaufen. Zudem steht nun fest, wie die Eingliederung des Exklusivvertriebes der Generali in die DVAG vonstattengehen soll. So werden DVAG und Generali für die Eingliederung eine Gesellschaft gründen, an der die Generali 40 % halten wird. Mitte 2018 wird die DVAG dann die Gesellschaft komplett übernehmen. Noch offen ist hingegen, wie die Mitarbeiter zukünftig vergütet werden solle. Grund für die „etwas komplexe Lage“ sei die jeweilige Struktur der Generali-Agentur und die unterschiedlichen Vertriebsschwerpunkte. Diese sind offenbar nicht ganz einfach mit dem Modell der DVAG vereinbar.

Ebenfalls noch nicht entschieden wurde, wie es mit dem sogenannten Gewerkschafts- sowie Metallrenten- und Klinikrenten-Geschäft weitergehen wird. Dieser Bereich kommt ursprünglich von der Volksfürsorge, deren Marke Ende 2014 in der Generali aufging. (ahu)