Gute Neuigkeiten für MIG Fonds Anleger

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©fotolia Sergey Nivens; Genentech und BioNTEch kooperieren

Genentech und BioNTech wollen gemeinsam neuartige, auf Messenger RNA basierenede individualisierte Krebsimpfstoffe entwickeln, herstellen und vermarkten.

(fw/ah) Das Biologietechnologieunternehmen BioNTech AG, an der u.a. die MIG Fonds Anteile halten, und die Roche Tochter Genentech gaben heute ihre weltweite strategische Zusammenarbeit bekannt. Diese hat zum Ziel, gemeinsam individualisierte Krebsimpfstoffe zu entwickeln und vertreiben, die auf Messenger RNA (mRNA) basieren. Durch diese Kooperation werden Genetechs führendes Portfolio und Forschungsprogramm in der Krebsimmuntherapie und BioNTechs unternehmenseigene Technologieplattform für mRNA-Krebsimpfstoffe und Expertise in personalisierter Medizin miteinander vereint. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen maßgeschneiderte, individualisierte Immuntherapien gegen verschiedene Arten von Krebs entwickeln, die einen Paradigmenwechsel bei der Behandlung von Krebspatienten einleiten könnten. BioNTech erhält eine Vertragsabschlusszahlung und kurzfristige Meilensteinanzahlung in Höhe von 310 Mio. US-Dollar von Genentech. Die beiden Unternehmen teilen sich sowohl Entwicklungskosten als auch potentielle Gewinne zu gleichen Teilen. Außerdem sicherte sich BioNTEch das Recht zur Co-Promotion bestimmt aus der Kooperation hervorgehender Produkte in den USA sowie allen großen europäischen Märkten, darunter Deutschland. Zudem kann BioNTech unter bestimmten Voraussetzungen das alleinige Vermarktungsrecht für Produkte erhalten, die Genentech nicht auf den Markt bringen möchte. Für klinische Studien wird BioNTech mRNA-Krebsimpfstoffe herstellen, für die kommerzielle Nutzung wird dies Genentech tun. Als Teil des weltweiten IVAC® MUTANOME Versorgungsnetzwerks hat BioNTech ebenfalls das Recht, bestimmte Produkte für die kommerzielle Nutzung zu produzieren.