Geldwäsche bei Deutscher Bank?

Die Deutsche Bank hat juristischen Ärger / Foto: © rcfotostock - stock.adobe.com

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt durchsucht die Geschäftsräume der Deutschen Bank wegen des Verdachts der Geldwäsche. So sollen Mitarbeiter des Kreditinstituts dabei geholfen haben, sogenannte Offshore-Gesellschaften in Steuerparadiesen zu gründen.

Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft richten sich die Ermittlungen gegen zwei Mitarbeiter. In Die Ermittlungen wurden durch die Auswertung der beim BKA vorliegenden Daten aus den sogenannten „Offshore-Leaks“ und den „Panama Papers“ in Gang gebracht. Aus diesen sei hervorgegangen, dass die Deutsche Bank bei der Gründung von Offshore-Gesellschaften behilflich war und dabei Gelder aus Straftaten auf Konten der Bank transferiert worden seien, ohne dass die Bank Geldwäscheanzeige erstattete.

„Wir waren der Ansicht, dass wir den Behörden alle relevanten Informationen zu den Panama Papers bereitgestellt hatten. Selbstverständlich werden wir eng mit der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main kooperieren,  da auch uns daran gelegen ist, alle Verdachtsmomente aufzuklären. Wir haben in den vergangenen Jahren stets bewiesen, dass wir mit den Behörden vollumfassend kooperieren. Und das werden wir auch weiter so halten“, teilte die Deutsche Bank mit.

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung in dem Fall auf dem Laufenden halten. (ahu)