Funkelnde Kapitalanlage

Diamanten haben unter den Edelsteinen einen einzigartigen Stellenwert. Sie gelten als die weltweit härteste Substanz. Mitunter sind die edlen Steine gar unvergänglich. Als Wertanlage können Diamanten einen Teil innerhalb der breitgestreuten Portfoliodiversikation sein. Auf Fallstricke gilt es zu achten.

(fw/ah) Bei dem ständigen Auf und Ab an den Kapitalmärkten empfehlen Vermögensverwalter, bis zu 20 % körperlichen Besitz in Sachwerte zu investieren.

DIAMONDSTOXX„Diamanten üben seit Jahrhunderten die gleiche Faszination und Anziehungskraft aus wie Edelmetalle. Gleiches gilt für ihren Wiederverkaufswert: die Nachfrage nach den Edelsteinen wird in den kommen sechs bis zehn Jahren vor allem im asiatischen Raum weiter stark ansteigen – ein interessantes Geschäft also für Anleger”, weiß der Diamantenexperte und Geschäftsführer von DIAMONDSTOXX, Dr. Ulrich Freiesleben.

Diamant ist nicht Diamant, weiß Dr. Freiesleben und erläutert. Für die Beurteilung eines Diamanten und vor allem für seinen Wert gelten heute die international gültigen und anerkannten 4Cs. Diese sind Carat (Gewicht), Colour (Farbe), Clarity (Reinheit) und Cut (Schliff): Je größer ein Diamant, je weißer seine Farbe, je sauberer seine Reinheit und je höher seine Schliffqualität, desto teurer und wertvoller ist ein Diamant.

Ein international anerkanntes und gültiges Zertifikat ist beim Erwerb von Zertifikaten das A und O. Das wohl renommierteste Diamantenzertifikat ist das Zertifikat des „Gemological Institute of America (GIA)”. Um die Identität von Diamant und Zertifikat sicherzustellen, ist das Aufbringen der Zertifikatsnummer auf dem Stein in einem Lasercode unabdingbar. Die Fungibilität und der erzielbare Preis bei einem späteren Wiederverkauf stehen und fallen mit der Güte des Zertifikats. „Grundsätzlich gilt: Wer bereits Kompromisse im Einkauf macht, zahlt dabei spätestens beim Wiederverkauf. Beim Wiederverkauf zeigt sich, ob man vorteilhaft eingekauft hat. Aber vor allem zeigt sich auch, mit welchem Partner man das gemacht hat”, ergänzt Katja Herrmann, geschäftsführende Gesellschafterin von DIAMONDSTOXX.

Das Thema Zertifikat ist somit das Entrée bei der Beurteilung von Diamanten.

Die wichtigsten Protagonisten sind Länder wie Kanada, Russland oder Botswana, die ihre Rohdiamanten in einem geschlossenen Verkaufssystem an die großen Schleifereien veräußern. Als größter Anbieter gilt heute Russland mit seinem Minenkonzern Alrosa. Bereits für 2017 wird aber prognostiziert, dass die Nachfrage nach Diamanten höher sein wird, als das verfügbare Angebot. Für Anleger ergeben sich somit lukrative Wertsteigerungen. Allerdings sollten Anleger beim Kauf und bei der Beratung darauf achten, dass sie es mit ausgewiesenen und erfahrenen Experten zu tun haben, die aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich der Diamanten sich einen Namen gemacht haben.

Diamanten verfügen über eine Vielzahl von Vorteilen, die sie als Anlageklasse interessant machen. Sie sind eine physische Depotergänzung zu Gold, Silber oder Aktien. Daneben ist auf dem Weltmarkt – vor allem in Asien – mit einer weiter steigenden Nachfrage zu rechnen. Der Markt ist nicht geregelt, was Spekulanten oder Hedgefonds keinen Spielraum lässt. Diamanten sind endlich und nicht immer auf Knopfdruck verfügbar und somit sehr begehrt. Diamanten lassen sich sehr leicht transportieren und sind weltweit konvertibel. Darüber hinaus sind Diamanten auch für generationsübergreifende Erbschaften steuerlich interessant.

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