Für die Anleger ist Präsident Trump ein Vorteil

Wolfgang J. Kunz, Vertriebsdirektor DNL Real Invest AG / Foto: © DNL Real Invest

Wolfgang J. Kunz, Vertriebsdirektor der DNL Real Invest AG ist ein ausgewiesener Amerika Experte. Nicht nur wenn es um Fonds und Beteiligungen an US-Immobilien geht, sondern auch welche Auswirkungen die Politik von Donald Trump auf die US-Wirtschaft, den Immobilienmarkt und nicht zuletzt deutsche Anleger hat. Lesen Sie im finanzwelt-Interview, warum Trump vielleicht doch die besserer Alternative war und wie US-Immobilien Investments davon profitieren.

finanzwelt: Glückwunsch zum erfolgreichen Verkauf! Sind die erzielten Renditen typisch für diesen Markt?

Wolfgang J. Kunz: Für den Südosten sind die Renditen typisch. Im Südosten der USA sind bei Gewerbeimmobilien Renditen um 15 % normal. Die höheren Renditen bei TSO entstehen dadurch, dass Leerstände von ca. 30 % gekauft werden, aber diese Flächen im Kaufpreis nicht enthalten sind.

finanzwelt: Wie erwirtschaften Sie für Ihre Anleger die überdurchschnittlichen Renditen?

Wolfgang J. Kunz: Durch Renovierung und die daraufhin erfolgende neue Vermietung der bisher leerstehenden Flächen sowie Mieterhöhung bisher vermieteter Flächen werden für die Anleger höhere Renditen erzielt. Bei meinen Vorträgen und Kundenveranstaltungen dokumentiere ich diese Renditen durch Musterberechnungen.

finanzwelt: Profitieren Sie von steigenden Preisen oder kaufen Sie günstiger ein?

Wolfgang J. Kunz: Von den steigenden Preisen profitieren unsere Anleger bei den Verkäufen. Günstiger einkaufen wir nur durch die Beziehungen von TSO und DNL zu speziellen Verkaufsbeauftragten in den USA.

finanzwelt: Welche Methoden der Wertschöpfungssteigerung versuchen Sie darüber hinaus in der Bewirtschaftung zu erreichen? Z. b. Erhöhung der Mieten, Vergrößerung der Mietflächen, Auslastung, zusätzliche Einnahmen?

Wolfgang J. Kunz: Erhöhung der Mieteinnahmen durch Neuvermietung bisher leerstehender Flächen und Mieterhöhung gegenüber Bestandsmietern. Zusätzliche Gewinne werden dadurch erzielt, dass große Grundstücksflächen der Immobilien verkauft oder entwickelt werden.

finanzwelt: Wie lang ist bei Ihnen die durchschnittliche Haltedauer eines Objektes?

Wolfgang J. Kunz: Durchschnittlich drei bis fünf Jahre.

finanzwelt: Was ist generell betrachtet lukrativer: Projektentwicklung oder Bestand? Und was ist sicherer?

Wolfgang J. Kunz: Projektentwicklung, so wie wir sie verstehen, bedeutet, dass bestehende Immobilien mit Mieteinnahmen durch die beschriebenen Vermietungen von Leerflächen oder Grundstücksflächen lukrativ sind. Projektentwicklungen, wo leerstehende Grundstücke für Büro oder Wohnimmobilien noch entwickelt werden müssen, haben folgenden Nachteil: Keine sofortigen Ausschüttungen! Baukosten, Zinsen und Marktentwicklung sind Risiken. Erst nach abgeschlossener Projektentwicklung bietet es sich an, das Objekt in den Bestand zu nehmen und zu vermieten oder weiter zu vermarkten. Bei einer Investition in eine bestehende Immobilie ist es möglich, schon während der Entwicklungsphase Einnahmen aus den Vermietungen zu erzielen und Ausschüttungen zu generieren. Die Antworten belegen sicherlich, dass Projektentwicklungen von Grundstücken weniger sicher sind.

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