Freiheit…

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… ist zur Zeit ein deutlich selteneres Gut als es sein sollte – und zentrales Thema des neuen creditshelf Magazins. Genauer gesagt: Die Freiheit für Unternehmer bankunabhängig, schnell und unkompliziert an eine Finanzierung zu gelangen, mit der sie wertvolle Zeit gewinnen.

„Man darf jetzt nicht alles so schlecht reden, wie es wirklich war“. Diese, gewohnt treffsicherere, Erkenntnis von Fredi Bobic sollte gerade in Krisenzeiten wie jetzt nicht vergessen werden. Schließlich trifft die Corona-Krise nicht jeden gleich und es gibt so manches Unternehmen, die gerade aufgrund der aktuellen Umstände erfolgreich sind. Warum wir uns neidlos über diese „Corona-Gewinner“ freuen sollten, machen Prof. Dr. Caroline Bock, Fachgebietsleitung Entrepreneurship der TU Darmstadt, und ihr Kollege Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung in ihrer Kolumne „Das Biereck“ deutlich. Die beiden Experten führen dabei vor Augen, dass uns die Krise gelehrt hat, dass unternehmerisches Handeln und die Bereitschaft zur Übernahme von Risiken durch innovative Entrepreneure existenziell wichtig für unseren zukünftigen Wohlstand sind – gerade in Zeit globaler Digitalisierung.

Bei aller Freude über die Krisengewinner sollte natürlich nicht vergessen werden, wie verheerend die aktuelle Situation und das planlose Handeln der Politik für den Großteil der Unternehmen und damit für die gesamte Wirtschaft sind. Vor allem Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell nicht digitalisieren können oder bezüglicher Digitalisierung Defizite haben, stehen derzeit sehr schlecht da. Corona hat schließlich schonungslos offen gemacht, wie wichtig das Thema Digitalisierung ist. In der Kategorie „3 Fragen an…“ gibt Janina Mütze, Gründerin und Geschäftsführerin von civey darüber Auskunft darüber, wie das allgemeine Stimmungsbild bezüglich des digitalen Wandels ist und wie Unternehmen bei ihren Geschäftsmodellen innovationsfreudiger werden. Solche Ideen und Impulse bietet auch Verena Pausder in ihrem Buch „Das neue Land“, in dem sie zeigt, warum Deutschland gerade jetzt „Mut zum Machen“ braucht. Sie stellt sich dabei den zentralen Fragen über Chancengleichheit, Bildung und zukunftsfähiges Handeln. Mehr über ihre frischen Ideen und Lösungsvorschläge gibt es im Rahmen einer Buchbesprechung.

Warum sich Old- und New-Economy nicht ausschließen, erklärt Sebastian Borek. Mit seinem ganzheitlichen Ausbildungsansatz und der Konferenz „Hinterland of Things“ macht das Bielefelder Team von Sebastian Borek´s Founders Foundation und „Hinterland of Things“-Konferenz Gründer:innen bereit für die Tech-Zukunft und vernetzt sie mit etablierten Unternehmen.

Welche Folgen der erste (und hoffentlich auch letzte) Corona-Winter für die Wirtschaft hatte, wird ebenfalls im creditshelf-Magazin erläutert. Dabei wird untersucht, wie es um die Innovationsbereitschaft der Mittelständler steht und was die Finanzchefs aus der Corona-Krise mitnehmen. Hierzu wird anhand von zwei Beispielen aus der Praxis von mutigen Unternehmen gezeigt, die sich die Freiheit genommen haben, in Sachen Finanzierung neue Wege zu gehen. So wird einmal Marcel Faller von der Sonoro audio GmbH vorgestellt. Er war der allererste Kunde der creditshelf AG und befindet sich derzeit auf dem Weg in die Champions League der beliebtesten Automarken. Außerdem wird das Tech-Unternehmen Gridcale beleuchtet, das mittels einer creditshelf-Wachstumsfinanzierung in der Lage war, eine Vielzahl neuer Produkte und Services zu entwickeln.

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