Frauen fahren vorsichtiger

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Für jeden vierten Deutschen ist das kein ungewöhnliches Szenario: Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von ROLAND Rechtsschutz waren 26 Prozent der Befragten in den letzten fünf Jahren mindestens einmal in einen Verkehrsunfall verwickelt – ob als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer.

(fw/rm) Männer trifft es dabei etwas häufiger als Frauen. Von den rund 2.000 Befragten gaben 28 Prozent der Männer an, in der jüngeren Vergangenheit einen Unfall gehabt zu haben. Bei den Frauen waren es 24 Prozent. Außerdem sind jüngere Menschen häufiger betroffen als ältere: Bei den unter 35-Jährigen gab rund ein Drittel an, in den letzten fünf Jahren mindestens einen Unfall im Straßenverkehr gehabt zu haben, bei den über 35-Jährigen war es nur knapp jeder Vierte (24 Prozent). Frauen verhalten sich vorsichtiger Stress im Straßenverkehr resultiert jedoch nicht unbedingt nur aus Unfällen. Vielmehr sind es kleine Verkehrssünden, die deutschen Verkehrsteilnehmern Ärger einbringen: Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) musste in den vergangenen fünf Jahren wegen eines Verkehrsdelikts ein Bußgeld zahlen. Die mit Abstand häufigsten Gründe: eine Geschwindigkeitsüberschreitung (33 Prozent) und Falschparken (21 Prozent). Männer nehmen es mit den Verkehrsvorschriften weniger genau – und werden dementsprechend häufiger zur Kasse gebeten: Sowohl bei den Geschwindigkeitsüberschreitungen (41 Prozent vs. 26 Prozent) als auch beim Falschparken (24 Prozent vs. 18 Prozent) führen die Männer das Ranking an. www.roland-gruppe.de