First State: Infrastrukturwerte liefern gute Performance

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Zwar waren globale börsennotierte Infrastrukturwerte im dritten Quartal rückläufig, schnitten aber besser als die globalen Märkte ab. Zu dieser Aussage gelangt Peter Meany, Manager des First State Global Listed Infrastrucutre Fund.

(fw/ah) Letztlich sei die geringere Risikobereitschaft von Anlegern ausschlagegebend für die stabile Wertentwicklung gewesen. Es wurden verstärkt Anlagemodelle gesucht, die relativ gut gegen die zunehmend schlechteren Wirtschaftsaussichten gewappnet waren. Auch künftig sollten sich die Erträge aus Infrastrukturwerten sehen lassen können, wenn die Industrieländer in eine Rezession rutschen. Im dritten Quartal schnitten vor allem japanische Infrastrukturunternehmen gut ab, was auf die übertroffenen Erwartungen der Fahrgastzahlen des japanischen Hochgeschwindigkeitszugs Shinkansen sowie die defensiven Gasversorger zurückzuführen ist. Die einzelnen Sektoren betreffend, schnitten die Bereiche Mobilfunktürme und Satelliten zuletzt am besten ab, da deren geringeren Erträge relativ immun gegen konjunkturelle Schwankungen seien, so der Fondsmanager. Wasserversorgungsbetriebe hätten sich unter anderem aufgrund ihres geringen Risikos und des defensiven Cashflows gut behauptet.

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