FinTech „Gubbi“ startet mit Weltneuheit in den Markt

Tobias Eckl, CEO und Gründer der Gubbi AG, (links) und Daniel Frei, Managing Director Deutschland WINBRIDGE Asset Management GmbH (rechts)

Gemeinsam mit dem Schweizer Vermögensverwalter WINBRIDGE Asset Management GmbH launcht das Münchner FinTech Gubbi den weltweit ersten Managed Account für den Devisenhandel eines Vermögensverwalters auf NFT-Basis. Gemeinsam bringen die beiden Unternehmen damit eine neue Asset-Klasse auf den Markt: „WT One“.

Die Gubbi AG möchte innovative Blockchain-Lösungen wie Tokenisierung mit ganzheitlicher Finanzberatung verbinden. Dafür launcht das FinTech gemeinsam mit WINBRIDGE AM nun den weltweit ersten tokenisierten Managed Account. Das neuartige Finanzprodukt ist ein Non-Fungible Token (NFT), der dem Besitzer den Zugang zum Managed Account des Vermögensverwalters erlaubt und diesen abbildet. Der NFT kann, wie auch andere digitale Assets, sicher auf der Blockchain verwahrt und gehandelt werden.

Individueller NFT als Schlüssel für Managed Account

„Mit dem NFT WINBRIDGE TOKEN WT One bringen wir ein komplett neuartiges Produkt auf den Markt, das die traditionelle Finanzwelt mit neuen digitalen Vermögenswerten noch stärker verbindet. Wir freuen uns sehr, mit Winbridge einen Partner gewonnen zu haben, mit dem wir zusammen einen bedeutenden Schritt hin zur blockchainbasierten Token-Ökonomie gehen“, erklärt Krypto-Experte Tobias Eckl, Gründer und CEO der Gubbi AG. Daniel Frei, Geschäftsführer der WINBRIDGE Asset Management GmbH, erläutert das Konzept hinter der neuen Asset-Klasse: „Jeder Käufer erhält einen individuellen Token, welcher den dahinter liegenden Managed Acccount abbildet. Der Token kann anfangs für 1.000 Euro bei Winbridge erworben werden.“ Der Schweizer Vermögensverwalter ist auf Devisenhandel spezialisiert. Demnach Der innere Wert des Tokens berechnet sich auf der Basis des Tradingergebnisses abzgl. Kosten. Dieser Wert wird monatlich angepasst, wobei attraktive Wertsteigerungen erwartet werden. Das Volumen des Winbridge-Tokens beträgt 25 Mio. Euro, insgesamt sollen also 25.000 NFTs ausgegeben werden.

„WT One“ erfüllt regulatorische Standards

Die Besonderheit des WINBRIDGE TOKEN „WT One“ liegt darin, dass es sich dabei nicht um ein Security Token Offering, d.h. die Emission eines elektronischen Wertpapiers, handelt. Stattdessen ist das neue Produkt ein sogenannter Utility Token, der seinem Besitzer den Zugang zum Managed Account von Winbridge ermöglicht. „Der NFT bildet keinen Vermögenswert ab, der Token-Inhaber erhält mit dem WT One vielmehr eine Dienstleistung, die im Rahmen der Verwaltung eines Managed Accounts erbracht wird und daraus resultierend dessen Wertentwicklung abbildet“, so Eckl.

Dabei basiert der Token auf Polygon (ERC-Standard 721) und kann wie andere Krypto-Assets über die gängigen Marktplätze gehandelt werden. Voraussichtlich wird er unter der gängigen Spekulationsfrist für digitale Assets eingeordnet. Eckl erklärt weiter: „Das NFT-Offering ist rechtlich geprüft, der Token richtet sich explizit nach deutschen regulatorischen Standards aus.“ Frei ergänzt: „Winbridge bietet seinen Kunden den Zugang nicht nur zum NFT an, sondern auch das Wallet für dessen Verwahrung. Die Custody wird über Gubbi und dessen aufsichtsrechtlich regulierten Partner tangany GmbH, die über eine Kryptoverwahrlizenz verfügt, gewährleistet.“

Erfahrung + Innovationskraft = Gubbi

Mit der Gubbi AG kommt ein neuer Player auf den FinTech- und Blockchain-Markt. Das Gründungsteam bringt dabei aber Jahrzehntelange Erfahrungen aus dem IT- und Finanzsektor mit. CEO Tobias Eckl war über 25 Jahre als Top-Führungskraft im Bank- und Versicherungsbereich tätig. CTO und Mitgründer Markus Brunner ist IT-Spezialist und Ingenieur für Softwareentwicklung. COO und Co-Gründer Prof. Dr. Philipp Schade ist langjährig als Aktuar in der Versicherungsbranche und als Wirtschaftsinformatiker tätig. Auch der vierte Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzende Peter Härtling verfügt über 35 Jahre Vertriebserfahrung aus der Branche und bringt ein entsprechendes Netzwerk mit. Gubbi agiert außerdem sowohl im B2B- als auch B2B2C-Bereich für Tokenisierung und wird zukünftig auch eine Krypto-Bankingplattform bieten.

„Unser Ansatz ist ganzheitlich. Gubbi bietet tiefgreifende Beratung und Vertrieb zur Anlageklasse digitaler Assets an. Über das Consulting hinaus arbeiten wir an einer eigenen intuitiven Finanzplattform, die alles umfasst, was den neuen DeFi-Bereich spannend macht. Wir werden auch Konto, Karte und Wallet anbieten. Auch auf das Tokenisieren von Assets ist Gubbi spezialisiert, sodass wir, wie im Fall unserer Winbridge-Partnerschaft, einen komplett neuen Zugang zu neuen Asset-Klassen schaffen können. Gubbi hat ein neues digitales Ökosystem, gebaut auf Basis aktueller deutscher Regulierungsstandards“, kommentiert Tobias Eckl das Vorhaben. „Wir führen Unternehmen, ob aus der Finanzbranche oder aus dem eCommerce-Segment, in die Digitalisierung.“

Aktuell arbeitet das FinTech bereits an seiner nächsten Innovation, dem Gubbi LifeCoin. Dabei handelt es sich um ein „tokenisiertes lebensversicherungsartiges Rentensparprodukt“ als neue digitale und innovative Asset-Klasse im InsurTech-Bereich. „Die Zukunft bleibt spannend! Unsere Pipeline ist mit zahlreichen Projekten gefüllt und wir können es kaum erwarten, weitere spannende Partnerschaften noch 2022 bekannt zugeben“, so Eckl. (lb)