finanzwelt wagt den WM-Ausblick

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Wie ist unser nächster WM-Gegner Algerien aufgestellt? Was sind die „Assets” des nordafrikanischen Staates? Eine kurze Zusammenfassung mit Verknüpfung zum runden Leder.

(fw/ah) Hohe Öl- und Gasvorkommen machen Algerien aus und sind Quellen des Reichtums. Erdöl trägt laut Germany Trade and Invest (GTAI) mit etwa 64 % den Hauptteil zu den Einnahmen aus dem Exportgeschäft bei. Die starke Konzentration (Bergbau/Industrie machen 40 % des Bruttoinlandsprodukts aus) birgt natürlich auch Probleme. Das Land ist besonders auf Nahrungsmittel- und Technologieimporte angewiesen.

Die Wirtschaft wächst, für das Jahr 2014 rechnen Experten mit einem Plus von rund 4 %. Die Inflationsrate bewegt sich ebenfalls um die 4 %. Die ausländischen Direktinvestitionen sind im Zuge des „Arabischen Frühlings” 2012 auf 1,48 Mrd. US-Dollar gesunken (2011: 2,57 Mrd. US-Dollar), aber haben sich seitdem wieder erholt.
Präsident Abd al-Aziz Bouteflika wurde im April 2014 wiedergewählt und führt das Land im autoritären Stil. Ob er eine breitere Aufstellung der Wirtschaft vorantreibt, steht allerdings in den Sternen.
Algerien verfügt mit dem Revenue Regulation Fund über den größten Staatsfonds in Afrika.
Die algerische Börse umfasst einen Blue-Chips-Markt mit aktuell vier Aktien: Dem Pharmakonzern Groupe Saidal, dem Touristikunternehmen EGH El Aurassi sowie dem Versicherer Alliance Assurances und dem Nahrungsmittelerzeuger NCA Rouiba.

Und sportlich? Algerien ist in der Länderspiel-Historie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eines von nur sieben Ländern, gegen das die DFB-Auswahl nicht gewinnen konnte. Beide Spiele gingen verloren, zuletzt 1982.
Jogis Jungs sollten das am Montag ändern!

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