Financière de l’Echiquier: Gutes Timing für italienische Aktien

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Die Eurokrise hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Dass vor allem italienische Aktien in den letzten Tagen hart abgestraft worden sind, sieht die unabhängige Fondsgesellschaft Financière de l’Echiquier als besondere Chance.

(fw/ah) “Aus unserer Sicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, in den italienischen Aktienmarkt einzusteigen, denn zahlreiche Werte sind relativ betrachtet so günstig wie seit 40 Jahren nicht mehr. Sobald die Panik an den Märkten nachlässt, werden sich die Kurse wieder stark erholen”, kommentiert Armand de Coussergues, Fondsmanager bei Financière de l’Echiquier.

Hintergrund: An der Mailänder Börse streifte der FTSE MIB Index vor wenigen Tagen ein 27-Monats-Tief. Vor allem Banktitel haben einen regelrechten Crash hinter sich und Anleger sind zutiefst verunsichert. Doch für de Coussergues steht dennoch fest, dass ausgewählte italienische Aktien ins Portfolio gehören: “Es handelt sich hier um Qualitätsunternehmen, die sehr innovationsfähig sind, über eine gute Unternehmensführung verfügen und vor allem wenig Schulden haben. Besonders vielversprechend sind auch solche Geschäftsmodelle, die sich nicht auf den heimischen Markt sondern vielmehr auf den Export, vor allem in die Emerging Markets konzentrieren.” Lediglich von italienischen Bankaktien rät de Coussergues derzeit ab: “Wir meiden Banktitel allgemein und Italienische im Besonderen, da die Institute in viele in- und ausländische Staatsanleihen investiert haben, deren Rückzahlung derzeit mehr als unsicher ist.”

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