Ferienimmobilie als Geldanlage?

Auf der Suche nach wertstabilen, renditestarken Sachwerten, nehmen Anleger bereits heute verstärkt den Ferienimmobilienmarkt in den Fokus – aus gutem Grund: Mit der richtigen Ferienimmobilie lassen sich in der Regel deutlich höhere Renditen erzielen, als mit Mietobjekten in vergleichbarer Lage und Ausstattung.

Unter Verwendung richtiger „Zutaten“, können Ferienimmobilien mit interessanten Alleinstellungmerkmalen glänzen und mit geringem zeitlichem Aufwand sowie überschaubarem Risiko für den Eigentümer realisiert werden.

Bei der ersten Ferienimmobilie lohnt sich auf jeden Fall der Blick auf den deutschen Immobilienmarkt – und dies nicht nur wegen des Trends zu den Ferien im eignen Land. Über 50 Prozent der von Deutschen gehaltenen Ferienimmobilien liegen in Deutschland. Der heimische Markt bietet dem Eigentümer ein hohes Maß an Rechtssicherheit. Darüber hinaus ist der deutsche Immobilienmarkt international angesehen und als sehr konservativer Markt anerkannt.

Wie bei allen Immobilieninvestitionen, sollte man sich auch bei Ferienimmobilien auf attraktive Lagen konzentrieren. Ein Objekt mit schönem Meerblick in ruhiger, abgeschiedener Lage begeistert zwar den einen oder anderen Urlauber – kann sich jedoch durchaus als Flop erweisen.

Zu einer rentablen, wertstabilen Ferienimmobilie gehört also mehr: Grundsätzlich empfehlenswert sind Objektlagen, die nicht nur in den klassischen Sommerurlaubszeit gefragt sind. Eine Ferienimmobilie sollte das ganze Jahr hindurch vermietbar sein – ein Kriterium, welches Großstädte mit hohem Kultur- und Freizeitwert, wie beispielsweise München, Berlin und Hamburg bieten. Auch kleinere Städte, wie das im Südwesten gelegene Freiburg, zählen unter anderem aufgrund der Nähe zum Schwarzwald und Freizeitparks zu den bevorzugten Lagen. Dies bestätigen zweistellige Touristenraten.

Echte Schnäppchen findet man heute noch in den sogenannten Nebenzentren. Es handelt sich dabei um kleinere Städte, von denen die größeren Touristenzentren, beispielsweise mit der S-Bahn, in wenigen Minuten zu erreichen sind. Hier können sogar bessere Renditen generiert werden. Dies liegt unter anderem an den günstigeren Anschaffungspreisen und vergleichsweise attraktiven Mieterträgen.

Über fünfzig Prozent der von Deutschen gehaltenen Ferienimmobilien wurden alleine in den letzten zehn Jahren erworben. Der größte Nachfrageschub besteht aktuell bei Objekten, die zwischen einhundertfünfzig und zweihunderttausend Euro angeboten werden.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal bei Ferienimmobilien kann die Einschaltung einer professionellen Vermietungsgesellschaft sein. Diese garantiert dem Eigentümer vertraglich, über einen längeren Zeitraum, beispielsweise für zehn Jahre), einen festen Mietertrag. Der Mietertrag ist also unabhängig von der tatsächlichen Belegungsquote der Immobilie. Das Vermietungsrisiko trägt in diesem Falle die Vermietungsgesellschaft, welche normalerweise auch das Gebäudemanagement und die Gebäudepflege übernimmt. Professionell ist eine Vermietungsgesellschaft unter anderem, wenn diese eine Vielzahl von Qualitätsimmobilien vermietet und sich mit einem hochwertigen Angebot am Markt, beispielsweise im Internet, präsentieren kann.

Nun stellt sich die Frage, was passiert, wenn die Immobilie wieder veräußert oder einer Nutzungsänderung als „normale“ Mietimmobilie unterzogen werden soll: Für diesen Fall sorgt man am besten bereits bei der Auswahl der Immobilie vor. Ein modernes, barrierefreies Wohnkonzept in guter Lage und eine ansprechende Wohnungsgröße von mindestens 50 qm, gibt dem Investor die Sicherheit, dass seine Immobilie auch in vielen Jahren gefragt sein wird.

Autor: Sascha Anspichler, Geschäftsführender Geschäftsführer der FP Asset Management GmbH