FERI weiterhin auf Wachstumskurs

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Arnd Thorn

2015 war für das Bad Homburger Investmenthaus FERI erneut ein sehr erfolgreiches Jahr.

(fw) „Trotz des volatilen Kapitalmarktumfelds konnten wir in sämtlichen Geschäftsfeldern signifikante Zuwächse verzeichnen“, sagte Arnd Thorn, Vorsitzender des Vorstandes der FERI AG, anlässlich des Jahrespressegesprächs in Frankfurt am Main. Vor allem im Segment der großen Familienvermögen gewann FERI neue Kunden und baute bestehende Mandate aus.

Gemeinsam mit der Muttergesellschaft MLP AG betreute FERI im Jahr 2015 insgesamt 29 Milliarden Euro. Das betreute Vermögen stieg somit im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Milliarden Euro (2014: 27,5 Milliarden Euro). Auch die Gesamterlöse im Segment FERI inneralb des MLP Konzerns (IFRS-Zahlen) entwickelten sich positiv: Sie legten im Vergleich zu 2014 deutlich um mehr als 14 Prozent auf 130,12 Millionen Euro zu (Vorjahr: 113,93 Millionen Euro). Damit gehört FERI zu den größten Anbietern von Investment Management Leistungen in Kombination mit unabhängigem Research im deutschsprachigen Raum.

Investmentkonzepte für institutionelle Investoren
Meilensteine des abgeschlossenen Geschäftsjahrs waren vor allem die Weiterentwicklung und Etablierung innovativer Investmentkonzepte für institutionelle Investoren. So hat FERI etwa gemeinsam mit iShares ein Multi Asset Strategie Portfolio auf den Markt gebracht, das auf die besonderen Bedürfnisse von Versorgungswerken, Pensionskassen, Stiftungen und Versicherungen zugeschnitten ist. Auch andere Konzepte haben sich im vergangenen Jahr hervorragend entwickelt, zum Beispiel konnte den Investoren mit einer Optionsprämienstrategie (OptoFlex) eine alternative Ertragsquelle zu Renten bei gleichzeitiger Risikoabsicherung angeboten werden.

Die auf Alternative Assets spezialisierte FEREAL AG erhielt 2015 die erforderliche Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) von der Aufsichtsbehörde BaFin. Damit erfüllt das FERI Tochterunternehmen die Anforderungen der AIFM-Richtlinie (Alternative Investment Fund Manager Directive), die der deutsche Gesetzgeber durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) umgesetzt hat.

Das vergangene Jahr stand bei FERI im Zeichen der Fokussierung auf die Kernkompetenzen. Dazu wurden die Geschäftsfelder Investment Management (Institutionelles Asset Management & Private Vermögensverwaltung), Investment Consulting (Beratung von institutionellen Investoren & Family Office Dienstleistungen) und Investment Research (Volkswirtschaftliche Prognosen & Asset Allocation-Analysen) als Haupt-Geschäftsfelder definiert. „Diese Bereiche haben wir bewusst unter der einheitlichen Kernmarke FERI Trust zusammengeführt“, so Thorn. Somit positioniere sich das Unternehmen noch deutlicher als Investmenthaus, das Vermögensverwaltung und -beratung sowie eigenständiges Research aus einer Hand anbietet.

Organische Wachstumsstrategie wird fortgesetzt
In den nächsten Jahren möchte FERI seine Wachstumsstrategie fortsetzen. „Wir wollen aus eigener Kraft und durch mögliche Zukäufe kleinerer Einheiten in Deutschland, Schweiz, Luxemburg oder auch Österreich expandieren“, kündigte Thorn an. Dabei wolle man gezielt regionale Standortvorteile und spezifisches Knowhow nutzen. Auch für Kooperationen in ausgewählten Bereichen sei man weiterhin offen.

www.feri.de