FERI baut Stellung aus

FERI geht optimistisch in das Jahr 2017 / Foto: © fotogestoeber - fotolia.com

Im Jahr vor dem 30-jährigen Bestehen hat FERI beim verwalteten Vermögen zum ersten Mal die 30 Mrd. Euro-Marke geknackt. Bei den Gesamterlösen wurde das Rekordniveau des Vorjahres knapp verfehlt. Ein eigenes Institut mit interdisziplinärem Ansatz baut die Research Kompetenz weiter aus.

FERI hat im vergangenen Jahr seine Position als führendes unabhängiges Investmenthaus für institutionelle Investoren und große Privatvermögen ausgebaut. „Wir haben im dritten Jahr in Folge in allen Kerngeschäftsfeldern eine positive Entwicklung gesehen, und das bei unverändert schwierigen Marktbedingungen“, sagte Arnd Thorn, Vorsitzender des Vorstandes der FERI AG, anlässlich des Jahrespressegesprächs in Frankfurt. Die Bad Homburger konnten sowohl bei den privaten als auch den institutionellen Kunden neue Mandate gewinnen und bestehende Geschäftsbeziehungen ausbauen.

Mit 31,5 Mrd. Euro betreuten Vermögen im Konzernverbund wurde eine neue Rekordmarke erreicht. Die Gesamterlöse im Segment FERI innerhalb des MLP Konzern lagen mit 128,7 Mio. Euro 1,2 Mio. Euro unter den Zahlen von 2015, als ein Rekordergebnis erreicht wurde. Dazu hat der Anstieg bei neu gewonnen Mandanten maßgeblich beigetragen. Damit gehört FERI zu den größten Anbietern von Investment Management und Consulting Leistungen in Kombination mit unabhängigem Research im deutschsprachigen Raum.

Stärkung der Kernkompetenzen

Mit dem Verkauf der Tochter EuroRating Service AG an die Scope Corporation AG hat FERI die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens vorangetrieben. „Der Verkauf der Ratingagentur war ein konsequenter Schritt. So können wir uns jetzt ganz auf die Kernkompetenzen der FERI konzentrieren: die Vermögensverwaltung und -beratung sowie das eigenständige Research“, erläuterte Arnd Thorn.

Trotz des schwierigen Marktumfeldes sieht sich der Vermögensmanager auch im Jahr seines 30-jährigen Firmenjubiliäums weiterhin gut aufgestellt.: „FERI ist auf die Herausforderungen jedoch gut vorbereitet“, betonte Thorn.

Auch im laufenden Geschäftsjahr geht FERI von einer stabilen Umsatzentwicklung auf dem hohen Niveau des abgelaufenen Jahres aus und ist auch weiterhin offen für Zukäufe. „Wir prüfen passende Opportunitäten für Akquisitionen“, sagte Arnd Thorn. Außerdem soll das Leistungsangebot, beispielsweise im Bereich Vermögensschutz, Nachhaltigkeit oder Real Assets, weiter ausgebaut werden.

Die Gründung des FERI Cognitive Finance Institute im Januar baut die Research-Kompetenz der Bad Homburger weiter aus. Das Forschungsinstitut hat zum Ziel, akute Erklärungsdefizite heutiger Kapitalmarkt-Modell zu überwinden und Anlagern damit eine bessere Orientierung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck befasst sich das Institut mit der vertieften Analyse von ökonomischen Prozessen und Phänomenen realer Kapitalmarktmodelle. Die Methoden des Instituts werden interdisziplinär sein. So fließen z.B. Erkenntnisse aus der Neuro- und Kognitionswissenschaft ein, um die Hintergründe von Blasen oder Crash zu verstehen. „Mit dem neuen Institut schreiben wir die 30-jährige Geschichte von FERI als Pionier auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Kapitalmarktforschung konsequent fort“, erläuterte Dr. Heinz-Werner Rapp, Vorstand und CIO der FERI Gruppe und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute. (ahu)

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