Fast Einstimmigkeit bei MLP HV

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Die Aktionäre der MLP AG haben sämtlichen Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zugestimmt.

Am Mittwoch trafen sich mehr als 450 Aktionäre der MLP AG im Wieslocher Palatin Kongress- und Kulturzentrum zur ordentlichen Hauptversammlung des nordbadischen Finanzdienstleister. Damit waren 71,4 % des Grundkapitals vertreten.

Die Abstimmung über die vorgeschlagene Gewinnausschüttung von 8 Cent je Aktie fiel beinahe einstimmig aus, denn 99,99 % stimmten dürften. Ähnlich stark war die Zustimmung für die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat von 99,99 % und 98,53 %. Auch der Beschluss, die Berliner KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer für das laufende Geschäftsjahr zu bestellen, fand breite Zustimmung: Hierfür votierten 98,73 % der Anwesenden.

Noch stärker war die Zustimmung für die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und die Ermächtigung zum Einsatz von Eigenkapitalderivaten beim Erwerb von Aktien, für die jeweils 99,79 % stimmten. Ein wesentlicher Unterschied zum bisherigen Vorratsbeschluss ist, dass die zurückgekauften Aktien auch für Beteiligungsprogramme für Führungskräfte, Mitarbeiter und MLP Berater im Konzern eingesetzt werden können. Damit soll das bisherige Beteiligungsprogramm für MLP Berater der MLP Finanzdienstleistungen AG, das an eine Bonuszahlung gekoppelt ist, abgelöst werden. Ziel ist es, die partnerschaftliche Komponente im MLP Geschäftsmodell weiter zu steigern.

Ebenfalls 99,79 % Zustimmung gab es für den Beschluss über die formwechselnde Umwandlung der Gesellschaft in einer Europäische Aktiengesellschaft (SE). (ahu)

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