Fairness in der BU

Die ASSEKURATA Solutions GmbH hat erstmals die Leistungsregulierung in der Beufsunfähigkeit in Bezug auf die Fairness untersucht. Gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner BU-Expertenservice GmbH ziehen die Analysten dabei aus den ersten drei Prüfverfahren eine positive Bilanz.

(fw) „Gemeinsam mit der BU-Expertenservice GmbH haben wir ein Verfahren entwickelt, mit welchem wir die Fairness der BU-Anbieter im Leistungsregulierungsprozess analysieren“, so Markus Kruse, Geschäftsführer der ASSEKURATA. Als Spezialist für Berufsunfähigkeitsschutz verfügt die BU-Expertenservice GmbH über langjährige Erfahrung und Spezialwissen aus der Abwicklung von bislang über 400 Leistungsfällen. Das Ergebnis der Untersuchung: Mit der ALTE LEIPZIGER, der CosmosDirekt Leben und dem VOLKSWOHL BUND haben sich die ersten drei Gesellschaften dem Prüfverfahren gestellt und sind für die Fairness ihres Leistungsregulierungs-
prozesses ausgezeichnet worden. So bieten diese Gesellschaften laut den Analysten eine transparente, kundenorientierte und kompetente BU-Leistungsprüfung. „Fairness steht hierbei für eine transparente, kundenorientierte und kompetente Sachbearbeitung“ erklärt Kruse.

Prüfungsverfahren
Die Prüfung basiert auf einem umfassenden Ansatz, nach welchem die Analysten den Leistungsregulierungsprozess der Gesellschaften untersuchen. Um sich ein genaues Bild vom Leistungsregulierungsprozess zu verschaffen, begutachten die Analysten die technischen Hilfsmittel in der Sachbearbeitung und führen vor Ort Gespräche mit Prozessverantwortlichen und Leistungsprüfern. Ob die getroffenen Maßnahmen der Unternehmen angemessen sind, begutachtet Assekurata anhand von Unternehmens- und Prozesskennzahlen, wie beispielsweise der Ablehnungsquote, der Anzahl der Geschäftsvorfälle pro Sachbearbeiter oder der Prozessquote. Innerhalb der Strukturen prüft ASSEKURATA den organisatorischen Rahmen der Leistungsfallprüfung. Hierzu zählen beispielsweise die Anzahl und Qualifikation der Leistungsprüfer, die Methoden zur Kapazitätsplanung oder die Unterstützung durch Experten. „Im Speziellen untersuchen wir in diesem Prüfsegment aber auch die Steuerung der Geschäftsvorfälle auf die vorhandenen Kapazitäten und die Kompetenz zur Messung von Service- und Prozesszeiten“, spezifiziert Kruse. „Insbesondere für die Prüfziele in der Kundenorientierung ergeben sich hier wichtige Anknüpfungspunkte, beispielsweise in Bezug auf die Schnelligkeit in der Prüfung oder ein kundenorientiertes Management von Gutachtern und externen Prozessbeteiligten”, so Kruse.

Im Prüfpunkt Prozesse konzentrieren sich die Analysten auf die Prozessbeschreibungen und Arbeitsanweisungen. Ein spezieller Fokus liegt hierbei auf den Prozessschritten, die unmittelbar im Bezug zum Kunden stehen. Hierzu gehören beispielsweise die Einhaltung definierter Prozesszeiten, die regelmäßige Information des Kunden und die Angemessenheit der Informationserhebung. Auch die Flexibilität der Leistungsfallprüfung, beispielsweise in besonderen gesundheitlichen Härtefällen, und die Qualitätssicherung werden auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft. Des Weiteren prüfen die Analysten die technischen und nicht-technischen Hilfsmittel in der Leistungsfallprüfung. Hierzu gehören beispielsweise sämtliche Fragebögen und Erhebungsinstrumente, die seitens des Unternehmens zur Klärung des Gesundheitszustands beziehungsweise des Berufsbildes zum Einsatz kommen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Verständlichkeit, der Angemessenheit und der Flexibilität in der Anpassung auf die individuelle Kundensituation. Gleiches gilt für den standardisierten und nicht-standardisierten Schriftverkehr. Im Bereich der technischen Hilfsmittel werden beispielsweise die Systeme zur Steuerung der Leistungsfälle und Kapazitäten geprüft.

www.assekurata-solutions.de