Fahrzeugtelematik als Topthema der Assekuranz

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Schon seit Jahren wird Fahrzeugtelematik in der Versicherungsbranche diskutiert. Deshalb fand am 7. und 8. Februar unter der fachlichen Leitung der Versicherungsforen Leipzig die bereits siebte Fachkonferenz “Telematik in der Kraftfahrzeugversicherung” statt.

Michael Bokemüller von der AachenMünchener Versicherung eröffnete die Fachkonferenz mit den Worten “Selten ist sich der Markt so uneinig gewesen bei der Beurteilung eines Themas”. Im Verlauf der zweitätigen Veranstaltung mit rund 70 Teilnehmern zeigte sich, wie wahr diese Worte sind. In anderen Ländern schon länger ein großes Thema, hat die Telematik auch in Deutschland mittlerweile ordentlich an Fahrt aufgenommen. Der deutsche Markt kommt nicht zuletzt aufgrund des geplanten eCalls und der Brancheninitiative des GDV, de, UMD-Stecker, nicht um das Thema herum. Dessen Relevanz wird zudem durch die Einführung entsprechender Produkte durch die Branchenprimusse Allianz und HUK unterstrichen. Zudem spiegelten die Erfahrungsberichte der Konferenz die breiten Möglichkeiten wider, die Versicherer im Bereich Hard- und Softwarelösungen haben. Das Spektrum reicht von Smartphone- bzw. App-Only-Lösungen über OBD-Dongle bis hin zu Anwendungen mit festverbauten Telematikboxen. Für welche der Varianten sich der Kunde entscheidet, hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise ob ihm zusätzliche Leistungen und Services wie Bonuspunkte zum Tarif angeboten werden oder ob nur das “Erfahren” von Rabatten durch gute Fahrweise im Fokus steht. Laut einem Bericht der Allianz Suisse zu Telematik im Gewerbekundengeschäft sind z.B. für Flottenmanager Kosteneinsparungen weniger wichtig. Vielmehr spielen Funktionen wie Standortlokation oder ein Überblick über die gefahren Kilometer zur Streckenoptimierung eine wesentlich größere Rolle.

„Die Bedeutung der Telematik ist mittlerweile allen Marktteilnehmern klar“, sagt Diana Teubert von den Versicherungsforen Leipzig, die die Konferenz fachlich leitet. „Nun kommt es darauf an passende Produkte zu gestalten und die Potenziale des Themas bestmöglich auszunutzen.“

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