Eurozone-Inflation bleibt unter der 2%-Grenze

Die Inflationsrate in der Eurozone hat sich im Juli erwartungsgemäß erhöht. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag im Rahmen einer Vorabschätzung mitteilte, stiegen die Lebenshaltungskosten um 1,7% im Vergleich zum Vorjahr. Marktteilnehmer hatten diesen leichten Anstieg erwartet.

(fw/ah) Die Jahresteuerung liegt damit wieder knapp unterhalb der Preisstabilitätsnorm der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Volkswirte gehen aber davon aus, dass der Preisdruck in den kommenden Monaten wieder nachlassen dürfte. Der Anstieg der Teuerung im Juli sei unter anderem auf einen Basiseffekt bei den Energiepreisen zurückzuführen. Brent Crude Oil hat sich seit Monatsanfang um knapp zwei Prozent auf nun 77,10 US-$ je Barrel verteuert.