Europäischer Wohnungsmarkt: Investments haben sich in den vergangenen 10 Jahren verdoppelt

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PATRIZIA Immobilien AG, der führende globale Partner für pan-europäische Immobilien-Investments, hat die zehnte Ausgabe der PATRIZIA INSIGHT-Studie „Europäische Wohnungsmärkte” veröffentlicht. Die wichtigsten Ergebnisse: Jeder fünfte Euro, der in europäische Immobilien investiert wurde, floss im vergangenen Jahr im weitesten Sinn in das Wohnimmobilienuniversum. Dies entspricht einem Anstieg des Investitionsvolumens von mehr als 50% in den vergangenen 10 Jahren.

„Der europäische Wohnungsmarkt hat sich in der abgelaufenen Dekade grundlegend verändert. Heute werden Investitionen in den Wohnungsmarkt in einem wahrhaft pan-europäischen Kontext getätigt“, erklärt Dr. Marcus Cieleback, Chefökonom von PATRIZIA und Herausgeber PATRIZIA INSIGHT, und fügt an: „Bekannte Megatrends wie Alterung und Urbanisierung treiben die Nachfrage, in Kombination mit dem Wunsch institutioneller Investoren nach stabilen Einkommensströmen. Wir erwarten, dass Investitionen im Wohnungsmarkt weiterhin ganz oben auf der Agenda institutioneller Investoren stehen. Allerdings hat das unverändert große Interesse an Wohnimmobilien auf Investorenseite dazu geführt, dass das Angebot zum Verkauf stehender Wohnimmobilien mit erstklassiger Qualität für institutionelle Investments zurückgegangen ist. Ausgezeichnete Kenntnisse des lokalen Immobilienmarktes und Erfahrungen mit Investmentstrategien über alle Risikoklassen hinweg, wozu auch die Expertise für Immobilienentwicklungen gehört, gewinnen daher weiter an Bedeutung.”

Wesentliche Ergebnisse der PATRIZIA INSIGHT-Studie:

  • Das stabile Beschäftigungswachstum unterstützt einen weiterhin positiven Ausblick für den Wohnungsmarkt. Der durchschnittliche reale Preisanstieg betrug 2017 etwa 4% und lag damit deutlich über der Inflationsrate.
  • Die Attraktivität von Investments im Wohnungsbereich wird voraussichtlich weiter zunehmen, da eine alternde Bevölkerung und die Urbanisierung die Nachfrage europaweit unterstützen.
  • Die Urbanisierung führt zu Gewinner- und Verliererstädten, wobei die Anzahl der Gewinnerstädte geringer sein wird, weil voraussichtlich nur in jeder dritten europäischen Region die Erwerbsbevölkerung wachsen wird.
  • Die Neubautätigkeit stabilisiert lediglich den Bestand, schafft aber nicht das dringend benötigte zusätzliche Angebot. Die aktuelle Neubauquote beträgt 0,7% des Immobilienbestands.
  • Die hohe Nachfrage führt weiterhin zu steigenden Mieteinnahmen und stützt damit den Immobilienwert, selbst in Zeiten steigender Zinsen.
  • Aufgrund der hohen Nachfrage und eines geringen Angebots bleiben Projektentwicklungen europaweit eine interessante Option, insbesondere für Investoren, die Wert auf eine hohe interne Verzinsung legen. (fw)