EU-Krisengipfel zum Brexit: Die letzten Meter der Zitterpartie?

Die britische Premierministerin Theresa May wird ihren Deal mit der EU nun zum dritten Mal dem Parlament vorlegen. Sollte dieser wieder nicht durchgehen, steht auch die Bitte um die Verschiebung des Austrittsdatums in Gefahr. Frankreich drohte damit, dass sie ihr Veto einlegen würden, da die Abstimmung einstimmig gefällt werden muss.

Der heutige EU-Gipfel ging auch wieder nur darum, mehr Klarheit in den Brexit zu bringen. Die britische Premierministerin Theresa May bat nun darum, das Austrittsdatum zu verschieben, da der ursprüngliche Termin, 29. März, inzwischen utopisch geworden ist.

Es müssen jedoch alle EU-Staaten der Verlängerung zustimmen und Frankreich drohte schon damit das Veto einzulegen, wenn das Britische Unterhaus dem Deal von Theresa May nicht zustimmen wird, da ein ungeregelter Brexit unbedingt verhindert werden soll.

Die EU-Wahlen Ende Mai setzen den Brexit allerdings auch stark unter Druck, da Großbritannien dann, wenn sie bis dahin noch nicht ausgetreten sind, auch Abgeordnete wählen müsste. Nun wird noch darüber verhandelt, ob die EU-Wahl oder die erste Sitzung am 30. Juni das letzte Datum sein soll.