Erfahren Sie mehr über Klimaschutz im Gebäudesektor

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Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, ist eine deutliche Energieeinsparung im Gebäudesektor vonnöten. Wie das bei Bestandsimmobilien erreicht werden kann, wird nächste Woche in Stuttgart diskutiert.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, schließlich werden die meisten Immobilien hierzulande nach wie vor mit Heizöl- und Erdgas beheizt, weshalb mehr als ein Drittel des Gesamtenergieverbrauchs auf Gebäude entfällt. Laut Zahlen des dena-Gebäudereports 2018 sind allein Ein- und Zweifamilienhäuser mit 39 % am Gesamtenergieverbrauch von Gebäuden beteiligt. Wie der Energieverbrauch der Gebäude deutlich gesenkt werden kann, werden Experten aus der Bau- und Energiebranche am 27. November in Stuttgart im Rahmen des Herbstforums Altbau diskutieren. Hierzu werden über 500 Gebäudeenergieberater, Architekten, Baufachleute, Ingenieure sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung erwartet. Auch Vertreter des Jugendbeirats der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg kommen zu Wort. „Sie alle zeigen, wie wichtig eine schnelle Kehrwende im Gebäudesektor für künftige Generationen ist“, so Frank Hettler, Leiter von Zukunft Altbau, dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramm, das die Veranstaltung organisiert. Im Fokus der Vorträge steht in diesem Jahr die Solarenergie. Auf der Tagung werden aber nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche Fragestellungen diskutiert. So spricht der Publizist und Soziologe Dr. Harald Welzer über Klimaschutz als eine Frage der Gerechtigkeit.  (ahu)

Agenda:

Zeit: 27. November 2019, 9:30 bis 16:45 Uhr

Ort: Sparkassenakademie, Pariser Platz 3 A, 70173 Stuttgart

Zielgruppen: Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Energieberatung, Handwerk, Architektur, Ingenieurwesen, Kammern, Verbänden, Kommunen sowie an Abgeordnete.

Kosten: 70 Euro inkl. MwSt.

Kooperationspartner: Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Deutsches Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN), Interessengemeinschaft der regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen Baden-Württemberg (IG rEA BW), Architektenkammer Baden-Württemberg, Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker e.V. (GIH), Ingenieurkammer Baden-Württemberg, Baden-Württembergischer Handwerkstag (BWHT), Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

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