Endgültiger Abschied bei Exporo

Tim Bütecke, Geschäftsführender Gesellschafter der HFH Hamburger Finanzhaus GmbH / Foto: © HFH

Ideengeber und Gründer Tim Bütecke hat sich endgültig von Exporo zurückgezogen und konzentriert sich voll und ganz auf das HFH Hamburger Finanzhaus.

Im vergangenen Jahr hat Tim Bütecke seine Anteile an Exporo verkauft und sich auch aus dem operativen Geschäfts des Crowdinvestors zurückgezogen, saß aber weiterhin in dessen Beirat. Auch dieses Mandat hat der erfahrene Immobilienexperte nun niedergelegt und wird sich künftig auf die Profilschärfung seines langjährigen, erfolgreichen Unternehmens HFH Hamburger Finanzhaus konzentrieren.  „Als überzeugter Unternehmer möchte ich Ideen und Geschäftsmodelle entwickeln, statt nur noch zu skalieren“, fasst der studierte Bauingenieur Bütecke seine Entscheidung zusammen. „Ich habe die HFH Hamburger Finanzhaus GmbH vor mittlerweile 20 Jahren gegründet. Die hier gesammelten Erfahrungswerte waren ausschlaggebend für die Gründung der Exporo AG. Mit meinem Ausscheiden habe ich mich dazu entschlossen, weitere innovative Unternehmensfelder mit HFH zu erschließen. Das Unternehmen hat sich stets als erstklassige Ideenschmiede in Sachen Immobilien und Immobilienfinanzierung bewiesen.“

Das Portfolio von Tim Bütecke für institutionelle und private Klienten reicht von Strategien in den Bereichen Finanzierung, Versicherung, Kapitalanlage und Vermögensverwaltung bis hin zur Immobilienberatung. „Mir geht es dabei nicht um ein möglichst breit gefächertes Spektrum an Produkten, sondern um den ganzheitlichen Ansatz dahinter“, so Bütecke, der schon mehr als 155 Immobilienprojekte – erfolgreich sowohl für Bauträger als auch Anleger – mit einem Projektvolumen von 989 Mio. Euro finanziert hat.

Die Corona-Pandemie sieht Bütecke als große Herausforderung für die Immobilienbranche an. Wie gut diese zu meistern ist, hängt ihm zufolge vor allem mit der zeitlichen Dauer zusammen. „Alles hängt davon ab, wie lange der aus der Epidemie resultierende Stillstand anhält und wie groß die wirtschaftlichen Schäden am Ende sein werden. Zwei bis drei Monate sind für Immobilieninvestments kein Problem, ab einem halben Jahr wird sich ein solcher Stillstand aber – zumindest für eine gewisse Zeit – ganz sicher auf die Preise auswirken.“ Die Corona-Krise sei damit für viele Anlageportfolios eine echte Feuerprobe. „Finanzberatung ist Vertrauenssache. Spätestens jetzt kann und muss jeder Finanzberater unter Beweis stellen, ob das Vertrauen in ihn gerechtfertigt ist“, so Bütecke weiter. (ahu)