Eine (fast) reale Messe

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Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Coronabedingt fand die diesjährige Know-how-Börse (KHB) der vfm als Online-Veranstaltung statt. Die Besucher mussten dennoch nicht auf das typische Messeflair verzichten.

Vom Montag bis Mittwoch haben sich die Teilnehmer der KHB auf der vfm-Messeplattform getroffen und sich mittels virtuellem Messe-Avatar auf durch die Messehallen bewegt. Wenn sich zwei oder mehr Avatare an einem Ort trafen, wurde zwischen diesen automatisch eine Audio-/ Videokonferenz gestartet. So konnten sich alle Teilnehmer auch untereinander und in größeren Gruppen spontan treffen und austauschen. Zum Start am Montag fanden Kooperationspartner-Treffen und ein verbundsinterner Austausch statt. Am Dienstag wurden die Pforten mit mehr als 50 Ausstellern und 90 Ansprechpartner der Versicherungsgesellschaften geöffnet. Am dritten Messetag stand das vfm-eigene Maklerverwaltungsprogramm Keasy im Mittelpunkt. „Insgesamt haben an den drei Tagen in Summe über 1.000 Teilnehmer die innovative Mischung aus „echtem“ Messekonzept und „virtueller“ Technik für Austausch und Information genutzt“, berichtet vfm-Geschäftsführer Robert Schmidt.

Als „Eingangshalle“ der virtuellen Messen diente die Homepage www.knowhowboerse.de. Hier konnten alle Vortragsräume und die eigentliche „Messehalle“ aufgerufen werden. Die Vorträge wurden alle über das vfm-eigene Videostudio live gestreamt und von einer regen Chatbeteiligung der Teilnehmer interaktiv begleitet.

„Als familiärer Verbund lag unser Fokus bei der Planung der Messe auf dem Miteinander und dem spontanen und geselligen Austausch der Kooperationspartner, wie das halt auf echten Messen auch der Fall ist. Nach einer ausführlichen Recherche haben wir ein deutsches Start-up ausfindig gemacht, welches mit seinem Online-Versammlungs-Tool „wonder“ die perfekte Basis für die vfm-Messeplattform war“, erklärt Klaus Liebig, Gesellschafter und Geschäftsführer der vfm-Gruppe.

„Mit dem neuen Format ist es uns sensationell gelungen, das typische Messegeschehen in die digitale Welt zu übertragen. Also eine Mischung aus Vorträgen und den obligatorischen Rundgängen durch Messehallen, auf denen der ein oder andere Produktpartner am Stand besucht wird. Unterwegs trifft man dabei auf Kollegen oder Mitarbeiter des vfm-Backoffices und tauscht sich in einem kurzen Pläuschchen aus“, ergänzt Robert Schmidt.

Als „eine spielerisch einfache Möglichkeit des Netzwerkens, welche den Teilnehmern zudem viel Spaß macht“ beschreibt Klaus Liebig die vfm-Messeplattform. Perfekt abgerundet wurde das überaus erfolgreiche Format von einem “Messepaket für alle Sinne”. Dieses wurde vorab an alle Teilnehmer versendet und erhielt vom Original-Wein der sonst üblichen Abendveranstaltung über Snacks und Prosecco bis zu spaßigen Artikeln wie einem Messeplakat als Webcam-Hintergrund oder einem Messeduft-Baum alles zu Ergänzung eines perfekten Messerlebnisses. (ahu)