Eine andere Art des Hotelinvestments

Mehrwert für Kapitalanleger

Nun mögen sich Kapitalanleger fragen, ob es dieser Extras wirklich bedarf. Schließlich stehen auf Rügen und an der Ostseeküste im Sommer selbst schlichter ausgestattete Ferienwohnungen selten leer. Der Unterschied liegt in der Erzielbarkeit der Erlöse, die durch zusätzliche Highlights eine Aufwertung erfahren. Können solche Objekte zu einem überdurchschnittlichen Preis vermietet werden, steigt die Rendite. Gleichzeitig sind entsprechende Hotels wegen ihrer Ausstattung unabhängiger vom Wetter, die Ausnutzung verteilt sich gleichmäßig auch über die kälteren Monate. Wichtig bleibt die gute Lage zum Strand.

Für Anleger ergibt sich außerdem die Möglichkeit, die Apartmentvermietung auszulagern. Möglich macht das ein in Deutschland noch unbekanntes Modell – die Kapitalanlage in einem Suitenhotel: Der Anleger erwirbt ein oder mehrere Apartments in einem Hotelkomplex. Er vermietet sie dauerhaft an einen Betreiber, der sich völlig autonom um die Vermietung kümmert. Je stärker das erworbene Apartment ausgelastet ist, desto besser.

Die im Vergleich zu klassischen Immobilien höhere Rendite ergibt sich aus einem weiteren Gewinnfaktor. Denn neben der üblichen Einnahme aus der Vermietung ist der Anleger an möglichen Gewinnen des Hotelbetreibers beteiligt. Insgesamt hat der Eigentümer dadurch keinen Aufwand mit der Immobilie und profitiert doppelt. Häufig sind solche Erwerber bereits Stammgäste an der Ostsee und wollen das Hotel dann auch einmal oder mehrfach jährlich selbst nutzen. In dem Fall reduziert sich die garantierte Rendite um die Zeit des eigenen Aufenthalts.

Wer künftig in eine Ferienimmobilie investieren will, sollte daher gut überlegen, ob ihm eine Standard-Immobilie ausreicht oder ob sich nicht doch ein etwas höheres Investment in eine Apartmenthotelanlage mit einem Betreiber lohnt.

Gastbeitrag von Sebastian Fischer,
Vorstand der PRIMUS Immobilien AG