„Ein klares Zeichen unserer Verantwortung“

Christoph Bohn, Vorstandsvorsitzender der ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung / Foto: © ALTE LEIPZIGER

Gerade für institutionelle Investoren wie Versicherungen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit eine immer größere Bedeutung. So hat der ALTE LEIPZIGER HALLESCHE Konzern die „Prinzipien für verantwortliches Investieren“ unterzeichnet. Das geht aus dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Versicherers hervor.

Die „Prinzipien für verantwortliches Investieren“ (Principles for responsible Investment, PRI) ist eine von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Initiative, die sich für mehr Nachhaltigkeit in Umweltfragen, sozialen Themen und in der Unternehmensführung stark macht. „Mit der Beteiligung an PRI setzen wir ein klares Zeichen, dass auch wir unsere Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft ernst nehmen“, erläutert Christoph Bohn. Der Vorstandsvorsitzende des ALTE LEIPZIGER HALLESCHE Konzerns hat die PRI gemeinsam mit Finanzvorstand Martin Rohm unterzeichnet.

Mit einem Marktwert von rund 42 Mrd. Euro sind die Kapitalanlagen des ALTE LEIPZIGER-HALLESCHE Konzerns für das Nachhaltigkeitsengagement von großer Bedeutung. „Das ist ein starker Hebel, mit dem wir Spürbares bewegen können. Durch die Unterzeichnung der PRI verpflichten wir uns, Nachhaltigkeitskriterien im Investmentprozess zu berücksichtigen.“ so Martin Rohm.

Aus dem Nachhaltigkeitsbericht geht zudem hervor, dass der Versicherer das größte Handlungspotenzial in der Aktienanlage sieht. Deshalb tritt der Konzern seit vergangenem Jahr verstärkt als „aktiver Investor“ auf. So bündelt das Unternehmen seine Interessen mit anderen Investoren um somit bei den investierten Unternehmen die Nachhaltigkeitsziele mit Nachdruck durchzusetzen. BMO Global Asset Management vertritt als Overlay Manager die Nachhaltigkeitsinteressen der Gruppe. Von einer nachhaltigeren Geschäftstätigkeit sollen die investierten Unternehmen sowohl durch Stimmrechtsausübung als auch durch den direkten Austausch mit der Geschäftsleitung überzeugt werden. In diesem Jahr wurden so bereits 119 Unternehmen auf mögliche Verbesserungen in Fragen des Umweltschutzes bzw. der Klimaneutralität sowie Personal und Soziales angesprochen. (ahu)