DVAG legt glänzende Zahlen vor

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Prof. Dr. Reinfried Pohl

Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) hat 2013 eines der besten Ergebnisse in ihrer Unternehmensgeschichte erzielt.

(fw/hwt) Die Umsatzerlöse lagen bei 1,1304 Mrd. Euro und damit nur um 4,7 % unterhalb des Vorjahresergebnisses. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist mit 259 Mio. Euro, der Jahresüberschuss mit 176,1 Mio. Euro der zweitbeste Wert in der Unternehmensgeschichte. Die Umsatzrendite nach Steuern beträgt wie im Vorjahr 15,6 %. Zulegen konnte das Eigenkapital um 2,5 % auf 665,2 Mio. Euro. Die weiter auf 57,6 % gestiegene Eigenkapitalquote und die Zunahme der liquiden Mittel um 6,1 % auf 885,6 Mio. Euro unterstreichen laut DVAG die exzellente Finanzkraft des Unternehmens.

Die Verunsicherung durch die anhaltende Niedrigzinsphase und die Staatsschuldenkri-se in einigen Ländern Europas verstärkten offenbar den Wunsch zahlreicher Kunden nach einer eigenen Immobilie. Dies drückte sich im Neugeschäft der Deutschen Vermögensberatung aus. So wuchs das Bauspar-Neugeschäft um 5,9 % auf 2,2 Mrd. Euro. Zulegen konnte auch der Investmentbereich mit einem Zuwachs um 3,2 % auf 1,93 Mrd. Euro. Das Beitragsaufkommen im Versicherungsgeschäft wuchs gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % und erreichte mit 1,24 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert. Der betreute Gesamtbestand stieg auf einen neuen Rekordwert. Mit den Sparten Lebensversicherungen, Bausparen, Investmentfondsanlagen und unter Berücksichtigung der Beiträge in den sonstigen Versicherungen sowie der Baufinanzierungen wuchs das Bestandsvolumen um 1,7 % auf 178,4 Mrd. Euro. Dabei erreichten die Steigerungsraten im Bestand der Lebensversicherungen 1,4 % (auf 133,8 Mrd. Euro), des Bausparens 2,7 % (auf 22 Mrd. Euro), des Investments elf % (auf 17,7 Mrd. Euro) sowie der Versicherungen 3,3 % (auf 7,2 Mrd. Euro gebuchte Beiträge).

Für die DWS ist die DVAG zum bedeutendsten Vertriebsweg außerhalb des Deutsche Bank Filialnetzes geworden ist. So beträgt der Bestandsanteil der Deutschen Vermö-gensberatung am Wertpapier-Publikumsfondsvolumen der DWS/Deutsche Bank Gruppe mittlerweile rund 6 Prozent. Der Anteil am Neugeschäft ihrer Versiche-rungspartner in der Generali Deutschland Gruppe konnte nochmals um 1,2 Prozentpunkte auf 93,3 % gesteigert werden. Gemessen an deren Vertragsbestand, liegt er mittlerweile bei 85,6 Prozent. Die DVAG betreut mit 3.420 Direktionen und Geschäftsstellen rundsechs Mio. Kunden. 2013 flossen über 70 Mio. Euro in die Aus- und Weiterbildung der Vermögensberater. Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren in der Gewinnung neuer Vermögensberater ist nach Unternehmensangaben die Chance, diesen Beruf zunächst nebenberuflich kennenzulernen. Dies sei insbesondere auch für Frauen interessant, die beispielsweise nach einer Familienphase den Wiedereinstieg ins Berufsleben planten.

Prof. Dr. Reinfried Pohl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der DVAG, ist für die weitere Geschäftsentwicklung zuversichtlich und erklärt: „Der Start ins Jahr 2014 ist erfreulich verlaufen. Ich blicke mit Optimismus in die weitere Zukunft. So ist gerade in Zeiten niedriger Zinsen, politischer Unwägbarkeiten und der demografischen Entwick-lung die kompetente Beratung der Menschen in finanziellen Angelegenheiten wichtiger denn je.” Die Vorbeugung gegen Altersarmut in breiten Kreisen der Bevölkerung sei eine der wesentlichen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Zukunft.”