Dr. Peters Group kann A380 Komponenten verkaufen

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Die Wahrscheinlichkeit für Anleger der beiden Airbus A380 Fonds der Dr. Peters Group, bald Auszahlungen zu erhalten, steigt: Die Investoren stimmen dem Verkauf von Einzelkomponenten der beiden Maschinen zu.

Anfang Juni entschloss sich die Dr. Peters Group zu einem Komponentenverkauf der beiden einst von Singapore Airlines geleasten Airbus A380 (finanzwelt berichtete). Wie Fonds professionell nun berichtet hat die außerordentliche Gesellschafterversammlung diesem Konzept nun zugestimmt. “Wir finden den Komponentenverkauf nicht schön, aber für die Fonds bringt er das beste Ergebnis”, zitiert das Magazin Anselm Gehling, CEO der Dr. Peters Group.

Damit der geplante Komponentenverkauf über die Bühne gehen kann, werden die beiden Flugzeuge, die sich derzeit auf dem südfranzösischen Flughafen Tarbes geparkten Maschinen zerlegt. Anschließend werden die Einzelteile verpackt und mit einer externen Dokumentation gelagert. Die CAS Aero Services übernimmt den Verkauf auf Kommission und muss laut Dr. Peters auch die Haftung und Gewährleistung für die Teile übernehmen.

Da bereits erste Anfragen vorliegen sollen, geht das Management der Dr. Peters Group laut Fonds professionell davon aus, dass die großen Komponenten bald verkauft sein werden. Trotz der hohen Nachfrage werden die Triebwerke nicht verkauft sondern bleiben weiterhin an den Hersteller Rolls Royce vermietet.

Mit den ersten Rückflüssen aus dem Komponentenverkauf plant die Dr. Peters Group, die restlichen Kredite zu tilgen. Bis spätestens Ende des Jahres ist die vollständige Rückführung der Verbindlichkeiten geplant, die Anleger sollen danach dann Auszahlungen erhalten. Für beide Fonds prognostiziert das Management einen Gesamtmittelrückfluss von 145 % bis 155 %. Laut Fonds professionell haben die Fondsbeiräte die Pläne abgesegnet und den Anlegern empfohlen, diesen zuzustimmen. (ahu)

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