Doppelte Steigerung bei OVB

Mario Freis, Vorstandsvorsitzender der OVB Holding AG / Foto: © OVB Holding AG

OVB konnte in den ersten neun Monaten 2018 sowohl die Provisionserlöse als auch die Zahl der Kunden steigern. Die Umsetzung strategischer Maßnahmen und die Regulierung schlagen sich im Gesamtergebnis nieder.

In den ersten drei Quartalen 2018 hat der europäische Finanzvermittlungskonzern OVB Gesamtvertriebsprovisionen von 169,1 Mio. Euro erzielt, eine Steigerung von 1,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als die Gesamtprovisionen bei 166,3 Mio. Euro lagen. Haupttreiber des Wachstums war der Bereich Mittel- und Osteuropa, wo die Vermittlungserträge um 3,7 % zunahmen. In diesem Bereich entwickelten sich nahezu alle Ländermärkte deutlich positiv. So nahm die Zahl der Kunden um 3,9 % auf 2,34 Mio. zu. In Deutschland ging zwar die Zahl der Kunden leicht um 0,6 % auf 619.431 zurück. Dennoch konnten hierzulande die Provisionserlöse um 0,5 % auf 43,1 Mio. Euro gesteigert werden.

Genau umgekehrt die Situation im Segment Süd- und Westeuropa: Hier konnte zwar die Zahl der Kunden um 6 % auf 474.313 gesteigert werden. Dafür gingen die Gesamtprovisionen um 1,1 % auf 42,3 Mio. Euro zurück. „OVB konnte nach neun Monaten beim Umsatz insgesamt zulegen. Angesichts dieser positiven Geschäftsentwicklung heben wir die Umsatzprognose an und gehen nun für das Gesamtjahr 2018 von einem leichten Umsatzanstieg aus“, kommentiert Mario Freis, CEO der OVB Holding AG, die vorgelegten Geschäftszahlen.

Ende September hatte OVB 3,44 Mio. Kunden im Bestand, 3,3 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Finanzvermittler entwickelte sich zum Vorjahresstichtag nahezu stabil.

Wie geplant belasteten die Umsetzung strategischer Maßnahmen und die Erfüllung höherer regulatorischer Anforderungen zeitweilig die Ergebnisrechnung. Deshalb lag das operative Ergebnis des Konzerns mit 8,3 Mio. Euro um 2,2 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Trotzdem geht OVB für das Gesamtjahr von einem EBIT von 13 bis 13,5 Mio. Euro aus. (ahu)

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