Digitalisierungs-Status Quo im Vertrieb – die aktuelle Studie Teil 1

Datenerfassung

Wir fühlen uns schon alle sehr digital und können diesen Begriff auch nicht mehr hören oder lesen. Wo beginnt eigentlich die Digitalisierung? Alle, die Neukunden gewinnen, ahnen vielleicht, worauf es hinausgeht. Es geht um die zwei spanenden Fragen: Wie erfasse ich Neukunden-Daten und wie oft muss ich das tun, um z. B. die richtigen Prozesse anzustoßen oder Angebote zu berechnen. Ein Softwarehersteller hat mir dazu eine spannende Geschichte erzählt. Ein Unternehmen, hat seinen Vertrieb mit iPads ausgestattet und die Daten wurden per iPad und Foto zügig aufgenommen. Per elektronischer Unterschrift hat der Berater alle notwendigen Unterlagen (Vollmachten, Maklervertrag, …) zügig und voll digital unterschrieben und dem Kunden per E-Mail automatisch zugeschickt. Parallel ist auch ein E-Mail an den Innendienst mit den Unterlagen gegangen. Soweit so gut. Doch was ist im Innendienst passiert? Dort wurden die Unterlagen ausgedruckt, abgetippt und wieder eingescannt. Das ist keine Digitalisierungswelle, sondern ein digitaler Digitalisierungsbruch. Auf die Frage wie Kundendaten erfasst werden, wurden folgende Antworten abgegeben:

Auch hier waren drei Antworten möglich. Fast ein Drittel erfasst die Daten hautsächlich handschriftlich. Immerhin sind es über 16 %, die ein Tablet und die Fotofunktion nutzen. Wie die Daten weiterverarbeitet werden, ist an dieser Stelle nicht zu erkennen.

Auf die Frage, wie oft Kundendaten erfasst werden müssen, antworteten glatte 40 % mit „nur einmal“. 60 % plagen sich mit Mehrfachdatenerfassung. Was meines Erachtens auf ein grundsätzliches Software-Integrationsproblem der Branche hinweist. (cje)