Modernisiertes Europa

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Ein digital vereintes Europa wird für Handels- und Wachstumsschancen sorgen. 75 Prozent der Wirtschaftskraft in Europa resultieren aus angestammten Industriebereichen; diese zu modernisieren, ist von entscheidender Bedeutung.

(fw/rm) Während sich Europa zum weltweit ersten digitalen Binnenmarkt entwickelt, ergeben sich neue Handels- und Wachstumschancen durch zukunftsorientierte umweltbezogene, wirtschaftliche, soziale und politische Maßnahmen. Ein vereinter digitaler Markt wird fairen Handel ermöglichen wie auch Start-ups Zugang zum gesamten Gebiet der Europäischen Gemeinschaft. Die eigenen Strategien in Einklang bringen mit der aussichtsreichen digitalen Agenda der Region wird für Unternehmen entscheidend sein, um überleben und florieren zu können. Die Studie von Frost & Sullivan zur Zukunft Europas, Future of Europe, ist Teil eines Forschungsprogramms, das Megatrends untersucht, die die Welt verändern, und die Auswirkungen auf der Makro- hin zur Mikroebene für Unternehmen wie auch die Gesellschaft herausstellt. Das bietet einen umfassenden Einblick in die enormen Veränderungen, Herausforderungen und Möglichkeiten, denen die Region bis 2025 ausgesetzt ist. „Europa hat einen detailllierten Plan vorgestellt, um einen einheitlichen digitalen Markt zu schaffen, der sich die mehr als vier Millionen angeschlossenen Geräte bis 2025 zunutze macht und eine gesamteuropäische Grundlage für digitales Business schafft,” sagt Frost & Sullivan Senior Partner Sarwant Singh. “Wir werden sehr bald mehr E-Commerce, eine gerechtere Preisgestaltung, höhere Mobilität und ein größeres Angebot für 500 Millionen Menschen in Europa erleben.” Für den Anfang hat sich Europa ehrgeizige Ziele gesetzt in Bezug auf Beschäftigung, Innovation, Ausbildung, soziale Eingliederung sowie Klima und Energie, die bis zum Jahr 2020 erreicht werden sollen. Zudem werden die wachsende Internetwirtschaft, die Fintech Revolution, technologische Fortschritte wie auch Initiativen für einen digitalen Einheitsmarkt Veränderungen im sekundären und auch tertiären Sektor vorantreiben. Aufgrund dieser Entwicklungen kann das erste wirtschaftliche Potenzial auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz aus Europa erwartet werden und so der Region einen Vorteil im Rennen um Fortschritte im Bereich kognitive Fähigkeiten verschaffen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird Europa zudem die Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 anführen, indem intelligente Fabriken und intelligente Systeme zu einer Reindustrialisierung führen werden. Die Region wird voraussichtlich die zweithöchste Anzahl an intelligenten Städten weltweit und eine 18 Milliarden US-Dollar starke Sharing Economy aufweisen, welche sich Unternehmen zunutze machen können. Mehr noch werden Frauen die hauptsächlichen Strategen in diesem boomenden Wirtschaftsumfeld sein, das von neuer Handels- und Datenpolitik angetrieben wird. “Es wird interessant sein zu beobachten, inwiefern die Wachstumsstrategie der EU durch die Entstehung einer vierten industriellen Revolution realisiert werden kann. 75 Prozent der gesamten wirtschaftlichen Auswirkungen in Europa kommen aus traditionellen Industrien. Eine Modernisierung dieser Industriebereiche ist von entscheidender Bedeutung. Lediglich 1,7 Prozent der Unternehmen haben fortschrittliche digitale Technologien in ihre Wertschöpfungskette integriert, während fast die Hälfte aller Unternehmen gar nichts davon nutzt. Ich bin daher sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt,” schließt Frost & Sullivan Visionary Innovation Group Team Leader, Frau Archon Devi Vidyasekar. “Sämtliche Ziele müssen erreicht werden im Einklang mit den Interessen der Bewohner in Bezug auf Datenschutz und Umweltverträglichkeit.” www.frost.com