“Dies macht unser Angebot noch relevanter”

Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der PATRIZIA AG / Foto: © PATRIZIA

In diesem Jahr ist alles ein bisschen anders: Die Hauptversammlung der PATRIZIA AG fand erstmals in virtueller Form und ohne physische Anwesenheit der Aktionäre statt. Das Augsburger Unternehmen zeigte sich dabei optimistisch für die Zukunft – auch wegen den Folgen der Coronakrise.

Laut Wolfgang Egger hat die PATRIZIA AG die Krise bisher gut gemeistert. Zugleich richtete der Vorstandsvorsitzende bei der virtuellen HV auch den Blick in die Zukunft: „Wir dürfen den Blick aber jetzt nicht verengen, sondern müssen auf unsere Chancen in der neuen Normalität nach der Krise blicken. Wir agieren in einem strukturellen Wachstumsmarkt. Weltweit haben wir eine zunehmend alternde Bevölkerung und der Wohlstand auf der ganzen Welt wächst weiter. Pensionseinrichtungen verwalten immer größere Vermögen. Versicherungen suchen nach langfristigen stabilen Erträgen. Die Menge des weltweit verfügbaren Kapitals wächst stetig. Daran ändert sich auch durch die aktuelle Krise nichts. Angesichts der anhaltend sehr niedrigen Zinsen und steigender Staatsverschuldung, um die Auswirkungen des globalen wirtschaftlichen Abschwungs abzumildern, suchen Anleger zunehmend nach Anlagemöglichkeiten, um langfristig stabile Renditen zu erzielen. Dies macht unser breit gefächertes Angebot für Immobilieninvestments und unseren strategischen Schritt in Real Assets für unsere Kunden noch attraktiver und relevanter.“

Im vergangenen Jahr hat PATRIZIA die „Strategie 2023“ veröffentlicht, die auf den vier Säulen „Simplification“, „Services, „Scope“ und „Stability“ fußt. Mit dieser Strategie will das Unternehmen weiterhin kontinuierlich wachsen. Im Zuge dessen wurde das Ziel ausgegeben, die Expertise über das Spektrum der Immobilien hinaus einzusetzen und zum führenden Partner für weltweite „real assets“ zu werden. Hierfür steht auch die neue Vision des Unternehmens: „PATRIZIA: A leading partner for global real assets“.

PATRIZIA möchte aber nicht nur organisch und anorganisch wachsen, sondern auch sozial Verantwortung übernehmen. Aus diesem Grund hat die PATRIZIA Children Foundation den „Corona Fund Education Healthcare“ ins Leben gerufen. Dieser soll dazu beitragen, dass in Folge der Pandemie nicht noch eine gravierende Bildungs- und Sozialkrise für Kinder in Not wird.

Finanzvorstand Karim Bohn bekräftigte in seiner Rede, dass PATRIZIA ein starker und verlässlicher Partner für alle Stakeholder ist und bleibt. Es wurde beschlossen, eine Dividende in Höhe von 0,29 Euro pro dividendenberechtigter Aktie zu zahlen. Dies entspricht einem Wachstum von 7,4 % im Vergleich zum Vorjahr und ist die zweite Dividendenerhöhung in Folge. Die Gesellschaft verfügte zum Jahresende 2019 über frei verfügbare Liquidität von 607,0 Mio. Euro und ist damit gut aufgestellt, die aktuelle Krise zu bewältigen und gestärkt aus ihr hervor zu gehen. Die Prognose für das operative Ergebnis 2020 liegt unverändert bei 100,0 – 140,0 Mio. Euro. (ahu)