Die WWK hat Zukunft

Jürgen Schrameier, Vorstandsvorsitzender WWK Versicherungen / Foto: © WWK

So zumindest das Ergebnis einer Untersuchung, in der der Münchner Lebensversicherer den Testsieg holt. Dabei gab es für zwei Teilbereiche die bestmögliche Note.

Seit Jahren leiden die Lebensversicherer unter den Niedrigzinsen und es ist aktuell kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Für so manchen Lebensversicherer könnte die Situation über kurz oder lang bedrohlich werden. Deshalb ist das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) in der Studie „Die Zukunftssicherheit der deutschen Lebensversicherer 2020“ den Fragen nachgegangen, ob die Lebensversicherer überhaupt eine Zukunft haben und wenn ja, welche Unternehmen diese erleben werden. Hierzu hat das Ratingunternehmen die 60 größten aktiven Lebensversicherer einem harten Fakten Check unterzogen. Hierzu wurden die fünf Teilbereiche Substanzkraft, Ertragsstärke, Kundenzufriedenheit, Bestandssicherheit und Kundenperformance unter die Lupe genommen. In allen fünf konnte die WWK überzeugen und holte sich mit der Gesamtnote „Sehr gut“ den Testsieg. Mit der Bestnote „Exzellent“ bewerteten die Autoren der Studie die weit überdurchschnittliche Substanzkraft der Gesellschaft sowie die Kundenperformance. Nach Ansicht der Experten ist das Geschäftsmodell der Versicherungsgesellschaft als tatsächlich zukunftssicher anzusehen – vor allem bei Berücksichtigung der Niedrigzinspolitik der EZB.

„Die Finanzierung der Garantiezinsen vergangener Jahre ist zum dominanten strategischen Faktor im Wettbewerb geworden. Das ist nur mit einer grundsoliden finanziellen Substanz und der Erwirtschaftung marktüberdurchschnittlicher Renditen möglich. Jetzt zeigt sich, dass sich der konsequente Ausbau des Eigenkapitals als strategisch richtig erweist. Wir haben uns in den vergangenen Jahren eine Eigenkapitalbasis erarbeitet, die, bezogen auf die Unternehmensgröße, rund dreimal so hoch ist wie im Branchenschnitt“, so Jürgen Schrameier, Vorstandsvorsitzender der WWK. (ahu)