Die Mutter aller Sachwerte

finanzwelt: Sie bewegen sich mit der HNG AG in einem Markt, wo es um bezahlbaren Wohnraum geht. Und das erfolgreich. Bitte erklären Sie, wie Ihre Anleger trotzdem mit bezahlbarem Wohnraum Geld verdienen können?
Dannat: Richtig, wir kümmern uns mit der Marke SystemImmo um den Erhalt von bezahlbarem und vor allem bestehendem Wohnraum. Das sehen wir zum einen als unseren Beitrag zur Entschärfung der Wohnungsnot an. Zum anderen profitieren unsere Anleger auch von der großen Nachfrage nach adäquatem Wohnraum. Denn unsere Wohneinheiten werden immer nachgefragt, in guten wie in schlechten Zeiten. Und damit sind wir lukrativ, sozial verträglich und krisensicher. Nicht trotzdem krisensicher, sondern gerade deswegen krisensicher.

finanzwelt: Das ist aber nicht der einzige Aspekt in puncto Sicherheit. Ihre Anleger profitieren von einem ganzen Sicherheitskonzept, oder?
Dannat: Ja, denn über uns erwerben Anleger ein Direktinvestment in eine Immobilie, bekommen für diese aber auch eine Verwaltung und ein Management. Somit haben sie ein gemanagtes Direktinvestment, das ist der große Vorteil. Viele Menschen gehen davon aus, dass eine direkte Investition ein hohes Risiko birgt, vor allem dann, wenn man nicht genug Geld hat, die Risiken auf mehrere Immobilien zu verteilen. Gerade wenn man fremdfinanziert ist sind Mietausfall oder Vandalismus an Mieteigentum ein großes Problem.

finanzwelt: Was kann man denn tun, um für Anleger das Risiko zu vermeiden?
Dannat: Das größte Risiko ist der Mietausfall. Und wenn ich Pech habe und an Mietnomaden gerate, habe ich sogar einen dauerhaften Nachteil. Das kann existenziell bedrohend wirken. Wenn der Kapitalanleger die Wohnung als Baustein der Altersvorsorge oder als Kapitalanlage erworben hat, haben Mietausfälle ähnliche Auswirkungen wie eine starke Gehaltsminderung. Wir haben bei SystemImmo mehrere Schutzschilder dagegen. Der wesentliche Bestandteil ist der Mietpool, welcher dem Kapitalanleger die Mieten absichert. Ich habe eine vorher kalkulierte Mietpoolausschüttung, einen realistischen Euro-Wert pro Quadratmeter. Diesen bekommen die Anleger jeden Monat ausgezahlt, egal ob die Wohnung gerade vermietet ist, renoviert wird oder kurzfristig unvermietet ist.

finanzwelt: Es gibt aber auch andere Faktoren, die nicht unbedingt existenzbedrohend sind, z. B. die gesamte Administration, wie Vermietung, Hausverwaltung, Renovierung usw..  Das bedeutet in erster Linie viel Arbeit und meist auch zusätzliche Kosten für den Anleger. Wie gehen Sie damit um?
Dannat: Der Mietpool funktioniert zum einen nach dem Solidaritätsprinzip. Das Risiko des Einzelnen wird somit vergemeinschaftlicht. Sprich alle Mieten laufen in den Pool, zum anderen wird von uns beim Verkauf der Wohnungen ein fester Wert pro Quadratmeter als  Liquiditätseinlage eingezahlt. Durch diese Absicherung erhalten unsere Käufer regelmäßige Ausschüttungen. Zum zweiten geben wir ein Renovierungsversprechen: Beim ersten Mieterwechsel wird die Wohnung komplett bedarfsgerecht renoviert. Wir sorgen so dafür, dass die Bestandswohnung wieder in einen guten Zustand kommt, damit sie schnell wieder vermietbar ist. Zum dritten kümmern wir uns um die Kommunikation mit dem Mieter oder um eine Neuvermietung sowie die Kommunikation mit der Hausverwaltung. Der fünfte Schutzschild ist, dass wir den Anlegern zu einer guten Finanzierung verhelfen. Wir haben etliche Kunden, die ganz überrascht waren, dass sie mit einem Aufwand von 150,- Euro im Monat eine eigene Immobilie erwerben können. Ich sage immer gerne: ‚Die vermietete Eigentumswohnung ist die Mutter aller Sachwerte‘.

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