DFV erweitert Sachbereich

Dr. Stefan M. Knoll, CEO der Deutschen Familienversicherung / Foto: © Deutsche Familienversicherung

Seit gestern bietet die Deutsche Familienversicherung eine neue Hausratversicherung. Zwei weitere Sachversicherungen sollen folgen.

Bereits seit dem vergangenen Jahr bietet die Deutsche Familienversicherung eine „on-demand“-Unfallversicherung. Diese ist Teil der „16er Matrix Sach”, die sich in ihrer Struktur und dem einfachen und verständlichen Aufbau an der „16er Matrix Kranken“ orientiert und aus den Varianten Basis, Komfort, Premium und Exklusiv besteht. Neben der „on-demand“ Unfallversicherung soll die „16er Matrix Sach“ noch aus einer Haftpflicht-, einer Verkehrsrechtschutz-, und Hausratversicherung bestehen. Letztere kam gestern auf den Markt. „2007 sind wir mit dem Sachversicherungspaket Kombi-5-plus-Versicherung in den deutschen Versicherungsmarkt gestartet und haben eine neuartige revolutionäre Produktlösung angeboten. 2018 setzen wir mit der neuen „16er Matrix Sach“ ein einfach verständliches Produktportfolio um, welches sich am Digitalisierungsgrad unserer Krankenzusatzversicherungen orientiert“, erklärt Dr. Stefan M. Knoll, CEO und Gründer der Deutschen Familienversicherung.

So funktioniert die digitale Customer Journey

Wenn sich der Kunden für eine der vier Tarifvarianten entschieden hat, beginnt die digitale Customer Journey. Die Beiträge können über die mobile Paymentverfahren Paypal, AmazonPay und Amazon-Log-In sowie über altbekannte Methoden bezahlt werden. Im Nachgang an den 2-minütigen Online-Abschluss erhält der Kunde eine E-Mail mit den Zugangsdaten zum DFV-Kundenportal, dem Download-Link zur DFV-App und der Versicherungskarte im Wallet-Format, die die alte Plastikkarte ersetzt. Über die DFV-App und das DFV-Kundenportal kann der Kunde Änderungen an seinen Vertragsdaten vornehmen. Diese werden dank dem Java-basierten Bestandsführungssystem in Echtzeit übernommen und dem Kunden direkt via Mail bestätigt.  Der Abschluss- und Policierungsprozess der neuen DFV-Sachversicherungen funktioniert somit vollständig online und digital. „Die Kunden wollen es einfach, verständlich, schnell und transparent, schlichtweg bequem. Dies garantieren wir mit unserer digitalen Customer Journey und liefern im Bereich der Kundenorientierung neue Standards“, erläutert Dr. Stefan M. Knoll.

So funktioniert die digitale Schadensregulierung

Wenn der Kunde einen Schaden hat, lädt er ein Scan oder ein Bild der Rechnung in seiner DFV-App oder dem DFV-Kundenportal hoch. Im Anschluss beginnt die digitale Schadensregulierung. Bei der Unfallversicherung setzt das Insurtech auf sogenannte ICD-10-Codes, eine internationale Klassifizierung von ärztlichen Eingriffen und Gesundheitsproblemen, die klassischerweise auf einer Arztrechnung aufgeführt sind. Diese werden dann durch künstliche Intelligenz mit den in den Versicherungsbedingungen als gedeckt hinterlegten Codes abgeglichen. Darauffolgend entscheidet die KI, ebenfalls komplett automatisiert, ob die Kosten erstattet werden oder nicht. Auch bei der Schadenregulierung der weiteren Sachversicherungen arbeitet die Deutsche Familienversicherung mit künstlicher Intelligenz. Allerdings beginnt das Insurtech hier erst mit der Anwendung „Die Betrugsanfälligkeit in der Hausrat- und Haftpflichtversicherung ist ungleich höher als im Unfallbereich oder den Krankenzusatzversicherungen. Daher haben wir die KI bereits in unsere Systeme implementiert, damit diese von den Mitarbeiterentscheidungen lernt. Jedoch wird es noch einige Zeit dauern bis die Schadenregulierung von Rechtschutz-, Hausrat- und Haftpflichtversicherungen vollautomatisiert abläuft“, so Dr. Stefan M. Knoll hierzu. (ahu)

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