Deutschlands bestes bAV-Produkt…

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… wird im März 2020 in Berlin gekürt. Noch einen guten Monat haben Unternehmen Zeit, ihre innovativen Produkte einzureichen.

Der bAV-Preis 2020 ist bereits die siebte Durchführung der Auszeichnungen. Verliehen wird der Preis in den beiden Kategorien Großunternehmen und KMU. Unternehmen jeder Größe haben bis zum 13. Dezember Zeit, sich mit ihren zukunftsweisenden Modellen um die Auszeichnung zu bewerben. Unter www.deutscher-bav-preis.de stehen alle hierfür notwendigen Informationen sowie ein Bewerberformular bereit. Wer schlussendlich den Preis erhält, entscheidet eine Jury, die aus Vertretern des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, der Universität Freiburg sowie u.a. von Airbus, SICK, Volkswagen, MetallRente und der Deutschen Lufthansa besteht. Hierfür werden folgende Kriterien zugrunde gelegt.

  • Hauptmotiv für die Einführung/Umsetzung
  • Innovationsgrad
  • Einklang mit der Unternehmens- beziehungsweise HR-/Personalstrategie
  • Verbesserungsgrad
  • Überwindung von Widerständen

Vergeben wird der Preis am 10. März anlässlich des Kongresses „Zukunftsmarkt Altervsorge”.

Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis 2013 von MCC und Willis Towers Watson. Unterstützung erhält dieser Vorstoß von zahlreichen Organisationen, darunter die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) sowie das ddn – Das Demographie Netzwerk e. V. Ebenso zählen namhafte Unternehmen, wie Adesso, Allianz, Caceis, DWS Group, Fidelity International, Metzler Pension Management, R+V sowie Swiss Life Asset Managers, zu den Partnern des Deutschen bAV-Preises. Zu den Medienpartnern gehört finanzwelt.

„Der bAV-Preis zeichnet Unternehmen aus, die verstanden haben, dass die bAV nicht mehr nur das ‚Sahnehäubchen auf der Torte‘ ist, sondern zur Sicherung des Lebensstandards für breite Teile der Bevölkerung dient. Dieses Thema kann man nicht allein dem Staat, aber auch nicht alleine dem Individuum überlassen – hier braucht es auch die Arbeitgeber“, erklärt Jury-Mitglied Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen vom Institut für Finanzwissenschaft der Universität Freiburg.

„Dieses Engagement lohnt sich auch, und zwar sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Unternehmen“, betont Dr. Thomas Jasper, Westeuropa-Chef der bAV-Beratung bei Willis Towers Watson. „Bieten Unternehmen nicht nur irgendeine Lösung, sondern ein intelligent gestaltetes bAV-Modell an, dann haben die Mitarbeiter eine gute Absicherung für ihr Alter – und sind im Gegenzug viel eher dazu bereit, bis zum Ruhestand in ihrem Unternehmen zu bleiben und es als guten Arbeitgeber weiterzuempfehlen. Dies wird durch Studien eindrucksvoll belegt“, berichtet Jasper.

Im Vorjahr erhielt der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus in der Kategorie „Großunternehmen“ den 1. Preis. Airbus hatte seine bAV – dem kollektiven Gedanken folgend – überarbeitet. Dabei konnte das Unternehmen – so die Jury – sowohl mit einer exzellenten Risikobegrenzung als auch hohen Leistungen punkten. Durch eine umfassende Kommunikation und die Aufstockung von Mitarbeiterbeiträgen zur bAV konnten Skeptiker überzeugt und zahlreiche Mitarbeiter für die notwendige Eigenvorsorge motiviert werden.

In der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ ging der 1. Preis 2019 an die ComTS Gesellschaften. Sie folgten den Zielen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG), indem sie ihre bAV spezifisch auf Mitarbeiter mit niedrigen Einkommen zuschnitten. Dabei wurden, so die Jury, die neuen Fördermöglichkeiten, wie bAV-Riester und Geringverdienerzuschuss, optimal genutzt. (ahu)