Deutsche Finance investiert in China

Der Immobilienmarkt in Chinas Städten wie Chongqing boomt / Foto: © SeanPavonePhoto -stock.adobe.com

In den letzten beiden Wochen gab die Deutsche Finance Group bekannt, in amerikanische Pflegeheime sowie Wohn- und Gewerbeimmobilien in Skandinavien zu investieren. Nun plant der Investmentmanager mit dem Engagement auf dem chinesischen Wohnimmobilienmarkt bereits den dritten Schritt ins Ausland innerhalb kürzester Zeit.

In China sollen in einem Zeitrahmen von 18 bis 24 Monaten Wohnbauprojekte mit einem vordefinierten Exit begleitet werden. Der strategische Fokus wird dabei auf sogenannten “second Tier cities” liegen. Diese Städte haben zwischen drei und 15 Mio. Einwohner und den Status einer Provinzhauptstadt oder einer Unterprovinzstadt. Wirtschaftlich zeichnen sie sich durch ein BIP zwischen 68 und 299 Mrd. US-Dollar, eine besonders vorteilhafte Wirtschaftsentwicklung und ein günstiges Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Wohnimmobilienmarkt aus. Insgesamt gibt es derzeit 34 Städte, die nach dem in den 1980er Jahren eingeführten System der Ebenen, nach denen Städte klassifiziert werden, als “second Tier City” eingestuft werden. Zu diesen zählt auch Chongqing, mit knapp 30 Mio. Einwohnern die größte Stadt der Welt.

Für die Entwicklung des chinesischen Immobilienmarkts sind insbesondere die hohe Nachfrage nach Wohnraum durch ein starke Mittelschicht und ein robustes Wirtschaftswachstum förderlich. So werden inzwischen über 100 Mio. Chinesen zur Mittelschicht gerechnet, Tendenz stark steigend. Das Wirtschaftswachstum der Volksrepublik hat in den letzten Jahren zwar an Fahrt eingebüßt, liegt aber immer noch nahe der 7 %-Marke. (ahu)

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