Deutsche Bank investiert nachhaltig in Afrika

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Der Green Climate Fund (GCF) investiert 78,4 Millionen US-Dollar in eine Fondslösung der Deutschen Asset Management. Dadurch soll der Zugang zu erneuerbaren Energien in Afrika geschaffen werden.

Die Deutsche Bank begrüßt die Entscheidung des Green Climate Fund (GCF), 78,4 Millionen US-Dollar als Startkapital in eine Fondslösung der Deutschen Asset Management zu investieren. Ziel ist der Zugang zu erneuerbarer Energie in Afrika. Darüber hinaus begrüßt die Bank die Bereitschaft des GCF, Projektentwickler und lokale Banken, mit denen die Deutsche Bank zusammenarbeiten wird, zu unterstützen.

„Als erste durch den GCF akkreditierte Geschäftsbank fühlen wir uns sehr geehrt durch die Entscheidung des GCF, der wichtigste Investor in den ‚Universal Green Energy Access Program‘ (UGEAP) Fonds für Afrika zu werden”, sagt Nicolas Moreau, Leiter der Deutschen Asset Management und Vorstandsmitglied der Deutschen Bank. „Die Erst-Investition des GCF wird die Deutsche Asset Management darin unterstützen, wesentlich größere Beträge durch private, institutionelle Investoren einzuwerben. Dadurch können lokale Banken und Unternehmen über die kommenden 15 Jahre bis zu 3,5 Milliarden Dollar investieren. Unser Ziel ist es, einer halben Million Menschen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zu sauberer elektrischer Energie zu ermöglichen”.

Der GCF unterstützt als Ankerinvestor das Sustainable-Investment-Team der Deutschen Asset-Management, um zunächst 300 Millionen Dollar an Kapital einzuwerben. In der ersten Phase wird diese Kapital des UGEAP in Benin, Kenia, Namibia, Nigeria und Tansania investiert. Die Regierungen dieser Länder unterstützen den UGEAP-Fonds. In der zweiten Phase soll der UGEAP in weiteren Ländern südlich der Sahara aktiv werden, um mittelfristig insgesamt ein Investitionsvolumen in Höhe von 500 Millionen Dollar zu erreichen. (ah)

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