Den Wert des Wohneigentums steigern: Tipps für Immobilienbesitzer

Ungenutzte Fläche in Wohnraum verwandeln

Wohnraum ist nicht nur in Großstädten Mangelware. Nehmen Sie Ihre Immobilie unter die Lupe. Ungenutzter Raum lässt sich in Wohnfläche verwandeln. Beispielsweise kann auf dem Dachboden ein Kinderzimmer entstehen, Sie richten sich einen Partykeller ein oder schaffen sich in der Abstellkammer ein gemütliches Arbeitszimmer.

Gibt das Haus nicht ausreichend Fläche her, kann über einen Anbau nachgedacht werden. Wird das Haus größer, gewinnen Sie mehr Wohnfläche und die Immobilie steigt automatisch im Wert.

Investieren Sie in die Visitenkarte des Hauses

Nicht nur die vorhandene Wohnfläche und die Ausstattung des Hauses zählen. Wer sich für die Immobilie interessiert, dessen Blick fällt zunächst auf die Fassade. Ist der Anstrich in die Jahre gekommen, sollte er erneuert werden. Dies kann im Zuge der Dämmung der Fassade geschehen. Beide Maßnahmen zusammenzulegen spart Kosten, da in beiden Fällen ein Gerüst aufgestellt werden muss.

Umgibt das Haus ein ungepflegter Rasen und eine dschungelartige Vegetation, werden mögliche Interessenten vermutlich bereits in die Flucht schlagen, bevor sie das Haus überhaupt betreten haben. Auch wenn Sie keinen grünen Daumen besitzen – ein gepflegter Garten ist eine Wertsteigerung für jede Immobilie. Das Anlegen einer Terrasse, ein gemähter Rasen und die Pflanzung von Hecken oder Sträuchern werten das Objekt nicht nur optisch auf, sondern schenken Ihnen auch Möglichkeiten der Ruhe und Erholung vor der eigenen Haustür.

Die Maßnahmen der Wertsteigerung abwägen

Nicht alle Maßnahmen sind gleichsam wertsteigernd. Es gilt, die aktuelle Lage am Immobilienmarkt ins Auge zu fassen. Moderne und effiziente Heizungs- und Lüftungsanlagen, großzügig geschnittene Wohnräume und ein hochwertiger Innenausbau zählen zu den rentabelsten Maßnahmen der Aufwertung von Eigenheimen und Mietobjekten.

Autorin: Maria Lengemann