Das waren die ersten BiPRO-Streaming Days

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Aufgrund der Corona-Pandemie fand der BiPRO-Tag in diesem Jahr als zweitätige Streamingveranstaltung statt. Die Veranstalter zeigten sich mit der Premiere sehr zufrieden und will das Format in Zukunft fortsetzen.

Für die BiPRO-Streaming Days, die am Dienstag und Mittwoch stattfanden, gab es über 800 Anmeldungen, mehr als an den bisherigen BiPRO-Tagen. Für den Input sorgten über 50 Referenten und Diskutanten. Das Programm war an die Struktur der bisherigen BiPRO-Tage angelehnt und so gestaltet, dass theoretische und praxisnahe Aspekte vertreten waren. So gab es u.a. verschiedene Referate zum Thema RNext, den aktuellen Digitalisierungsoffensiven, Bestandsübermittlung und Optimierung im Abrechnungsverkehr, mit Live-Demos sowie interessanten Einblicken von Anwendern in die direkte Umsetzung von BiPRO-Normen. Zudem wurde auch auf aktuelle Themen eingegangen. Beispielhaft dafür steht vor allem die lebhafte Diskussion mit Vorständen und Geschäftsführern, in welcher über die Frage debattiert wurde, wie es nach der Corona-Krise mit der Assekuranz weitergeht und sich digitale Prozesse weiterentwickeln werden.

„Die Digitalisierung verändert gerade jetzt nicht nur den Alltag, sondern auch nachhaltig das Verhalten unserer Kunden sowie die Arbeitsweise unserer Geschäftspartner. Digitale und interaktive Prozesse werden verstärkt notwendig und nachgefragt. Der BiPRO e. V. schafft die Basis dafür und wird für alle Marktteilnehmer noch wichtiger für die Zukunftsgestaltung“, so Kai Kuklinski, im Vorstand der AXA Konzern AG verantwortlich für das Ressort Vertrieb und Teilnehmer an den Streaming-Days.

Auch wagten die Referenten einen Blick in die Zukunft. So gingen sie in Referaten mit anschließender Diskussion der Frage nach, welche aktuellen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz auf die Versicherungsindustrie warten. Gerade bei diesen Themen war auch die Beteiligung der Zuschauer am stärksten. Ihre Fragen und Kommentare konnten die Zuschauer mittels einer Chat-Funktion direkt ins BiPRO-Studio bzw. zu den live zugeschalteten Referenten leiten. Somit war es trotz räumlicher Distanz möglich, die Online-Konferenz interaktiv und lebendig zu gestalten und kontrovers zu diskutieren.

Den Abschluss bildete ein Themenblock, der sich auf die Bedürfnisse der Makler fokussierte. So wurden BiPRO und die digitalen Möglichkeiten für den Vermittlerbetrieb vorgestellt, was als Abschluss in einem Bericht über den konkreten Nutzen von BiPRO-Umsetzungen im Maklerverwaltungsprogramm mündete.

Frank Schrills, geschäftsführender Präsident des BiPRO e.V., zieht eine positive Bilanz der ersten Streaming-Days: „Corona wird unsere Branche digitaler hinterlassen, das gilt natürlich auch für den BiPRO e.V.. Videokonferenzen gehörten zwar schon vor der Covid-19-Pandemie zum Alltag unserer Arbeitsgruppen und Vereinsgremien. Die Streaming Days mit Beiträgen aus dem BiPRO-Studio sowie vielen Live-Schaltungen nach Deutschland und Österreich in unterschiedlichsten Konstellationen stellten dann aber auch für unsere Geschäftsstelle eine neue Herausforderung dar. Bei nur geringen technischen Problemen können wir jedoch mit der zweitägigen Übertragung sowie den inhaltlich abwechslungsreichen und informativen Beiträgen sehr zufrieden sein.“

Aufgrund des Erfolgs der aus der Not heraus geborenen Premiere will BiPRO die Streaming Days künftig als unabhängiges Format weiterführen. (ahu)