Das tut die Barmenia für den Klimaschutz

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Ein Leben ohne Co2-Emission ist unmöglich. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten, diese zu reduzieren und zu kompensieren. Die Barmenia setzt auf diese beiden Wege und kann bereits einige Erfolge vorweisen.

Über ein Klimaschutzprojekt in Ruanda gleicht die Barmenia ihre unvermeidbaren CO2-Emission für das vergangene Jahr aus. Bei dem nach Gold Standard zertifizierten Projekt werden Umweltmaßnahmen gefördert und gleichzeitig soziale Vorteile für die Menschen in dem ostafrikanischen Land geboten. Von dem Projekt profitieren aber nicht nur die Menschen sondern auch die dort lebenden Berggorillas, von denen ca. 600 dort leben. Über das Projekt werden energieeffiziente Kocher für Familien rund um den Volcanoes Nationalpark im Nordwesten des Landes finanziert. Da diese Kocher weniger Brennholz benötigen, wird die Abholzung vermieden, womit der Lebensraum der Berggorillas erhalten bleibt. Weil nicht mehr über offenem Feuer gekocht wird, erfolgt zugleich eine Reduktion der Treibhausgase. Zudem wird die Rauchentwicklung in den oft geschlossenen Räumen vermindert, womit die anwesenden Frauen und Mädchen seltener von gesundheitlichen Schäden wie Asthma betroffen sind. Über das Projekt wurden die im vergangenen Jahr angefallenen 1.654 Tonnen CO2 kompensiert, die nicht vermieden werden konnten. Ausgewählt wurde das Projekt durch die Barmenia-Mitarbeiter, die mit einem Klick über ihr Lieblingsprojekt abstimmen durften. Von den drei zur Auswahl stehenden Projekten erhielt das in Ruanda mit knapp 38 % die Mehrheit.

Beim Ausgleich der Emissionen legt die Barmenia besonderen Wert auf die Qualität der Kompensation. So werden Emissionsscheine von zertifizierten Klimaschutzprojekten des auf diesem Gebiet bekannten Projektentwicklers myclimate Deutschland gGmbH erworben, die neben ökologischen auch soziale und wirtschaftliche Kriterien erfüllen und somit der ganzheitlichen Betrachtung des Themas Nachhaltigkeit der Barmenia gerecht werden.

Seit vier Jahren klimaneutral

Seit dem Jahr 2015 sind die Wuppertaler Hauptverwaltungen mit ihren Prozessen klimaneutral gestellt, wozu u.a. die Emissionen gehören, die u.a. durch den Geschäftsreiseverkehr, den Verbrauch von Energie, Wasser und Papier sowie die Entsorgung von Abfällen entsteht. Gegenüber dem Vorjahr konnten die CO2-Emissionen um über 600 Tonnen gesenkt werden. Dies war vor allem auf eine Umstellung der Fernwärmeversorgung der Wuppertaler Stadtwerke zurückzuführen. Zudem wurden durch Umstellung im IT-Bereich 100.000 Kilowattstunden klimaneutralen Stroms eingespart. (ahu)