Das sind die teuersten Ski-Immobilien

Für dieses Chalet im italienischen Courmayeur sind 6 Mio. Euro fällig / Foto: © Engel & Völkers

Auch wenn Skiurlaub aufgrund der aktuellen Situation nur bedingt möglich ist, bleibt der Markt für Ski-Immobilien stabil. Eine Untersuchung von Engel & Völkers zeigt, wo Wintersportler am tiefsten in die Tasche greifen müssen. In Zukunft könnten diese Immobilie noch umfangreicher genutzt werden.

Winterzeit ist Ski-Zeit – zumindest in normalen Zeiten. Doch auch in unnormalen Zeiten wie diesen verhalten sich die Preise für Ski-Immobilien relativ normal. „Die Ski-Regionen Europas sowie der USA und Kanada verzeichnen stabile Preise auf sehr hohem Niveau. Der aktuelle Nachfrageüberhang lässt viele Käufer auf nahe gelegene Orte im Umland der Ski-Metropolen ausweichen. Hier ist entsprechend eine ebenso deutliche Preiszunahme zu verzeichnen“, attestiert Sven Odia, Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers AG, die eine Ranking der teuersten Immobilien in Ski-Regionen erstellt hat. Datengrundlage hierfür bilden die höchsten Angebotspreise für Wohnhäuser sowie Spitzenquadratmeterpreise für aktuell angebotene Eigentumswohnungen in Ski-Resorts weltweit, in denen Engel & Völkers vertreten ist.

Alpenländer und USA auf dem Treppchen

Bezüglich der Spitzenquadratmeterpreise liegt das schweizerische Gstaad auf Platz 1. Wer hier eine Eigentumswohnung erwerben will, muss umgerechnet bis zu 33.850 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Auch auf der anderen Seite des Atlantiks gibt es in Skigebieten Immobilien, für die die Käufer sehr tief in die Tasche greifen müssen: So liegt Vail in Colorado mit umgerechnet 26.900 Euro/m² auf dem zweiten Platz bezüglich der Spitzenpreise für Eigentumswohnungen. Der dritt teuerste Skiort liegt wieder in den Alpen: In Kitzbühel müssen Wohnungskäufer pro Quadratmeter bis zu 25.000 Euro bezahlen. Der vier teuerste Skiort befindet sich in den Rocky Mountains: So erreichen die Angebotspreise in Aspen bis zu 22.800 Euro pro Quadratmeter. Den fünften Platz teilen sich zwei schweizerische Skiorte: In St. Moritz und Zermatt müssen Wohnungskäufer in Luxuslagen pro Quadratmeter bis zu 18.500 Euro bezahlen. Der siebte Platz geht nach Italien: In Cortina d’Ampezzo müssen in Luxuslagen bis zu 16.000 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Mit Davos ist bereits der vierte schweizerische Skiort unter den Top 8 vertreten: In der Gemeinde im Kanton Graubünden müssen Wohnungskäufer bis zu umgerechnet 12.760 Euro bezahlen. Platz 9 geht an die Pazifikküste, genauer gesagt nach Kanada: In Whistler, wo bei den Olympischen Spielen 2010 die Skiwettbewerbe ausgetragen wurden, sind Spitzenpreise von umgerechnet 12.230 Euro fällig. Komplettiert wird die Top 10 von einem Ort, der ganz in der Nähe des höchsten Punkts der Alpen liegt: Im ca. 10 Kilometer vom Mont Blanc entfernenten italienischen Coumayeur werden bis zu 12.000 Euro pro Quadratmeter fällig.

Wo die teuersten Einzelobjekte liegen und wie die Zukunft dieser Immobilien aussehen könnte, lesen Sie auf Seite 2