Das ist bei der Fahrt ins Ausland zu beachten

Foto: © motortion - stock.adobe.com

Was wegen der Corona-Pandemie vor ein paar Wochen noch undenkbar schien, ist nun doch möglich: Urlaub im Ausland. Aber was müssen Touristen beachten, wenn sie mit dem Auto fahren? Darüber gibt Verti Auskunft.

Ohne Versicherungsschutz darf sich kein Auto auf einer öffentlichen Straße bewegen. Mit der sogenannten Grünen Karte weist der Versicherungsnehmer im Ausland nach, dass eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung besteht. Weil mit den meisten Ländern der EU ein Kennzeichenabkommen besteht, muss die Karte bei der Einreise nicht mehr nachgewiesen werden. Außerhalb der EU ist die Karte jedoch nach wie vor Pflicht. Allerdings ist der Name „Grüne Karte“ inzwischen nicht mehr ganz wahrheitsgemäß: Damit sie von den Versicherern als PDF-Datei versandt werden kann und die Kunden diese ganz unkompliziert ausdrucken können, ist sie nun weiß. „Vor Beginn der Reise sollte geprüft werden, ob dieser Nachweis benötigt wird und die Karte noch aktuell ist – sie gilt in der Regel für drei Jahre und muss dann erneuert werden“, rät Alexander Held, Versicherungsexperte bei Verti. Der Versicherer bietet die Weiße Karte zum Selbstausdrucken ab September an.

Es sind Situationen, die kein Autofahrer jemals erleben will, die aber immer wieder vorkommen: Eine Panne oder ein Unfall. Vor allem im Ausland, wenn man die Sprache des Landes nicht spricht, kann das schnell sehr ärgerlich werden – auch weil dann das Auto eventuell einige Zeit nicht zur Verfügung steht. Damit Versicherungsnehmer direkt vor Ort Hilfe erhalten und mobil bleiben, bietet der Schutzbrief eine europaweite 24-Stunden-Pannenhilfe. Dieser greift auch im Falle eines Diebstahlt. Auf Wunsch verhilft Verti auch bei der Beschaffung einer Übernachtungsmöglichkeit und übernimmt für bis zu drei Nächte die Kosten für bis zu 55 Euro pro Person und Übernachtung.

In den EU-Ländern ist der deutsche Führerschein gültig, lediglich bei Reisen nach Albanien, in die Republik Moldau, nach Russland, die Ukraine oder Weißrussland wird zusätzlich ein internationaler Führerschein empfohlen. Anders sieht es hingegen beim Thema Maut aus: So fallen in manchen Ländern für Teilstrecken Maut an, in manchen muss für die Benutzung von Brücken oder Tunneln Gebühr bezahlt werden. In manchen Großstädten ist zudem die Einfahrt in die Innenstadt kostenpflichtig. Verti rät deshalb, sich vor der Reise über diesen Kostenpunkt zu informieren und diesen entsprechend im Reisebudget zu kalkulieren. (ahu)